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Schrammstraße zum Zweiten

Mit Vollsperrungen und Umleitungen beginnt die diesjährige Bausaison im Zittauer Stadt-Süden. Kommt es dort zum Verkehrschaos?

© SZ

Von Mario Heinke

Zittau. Der 750 Meter lange Abschnitt der Schrammstraße zwischen Humboldt- und Hochwaldstraße wird grundhaft ausgebaut, erhält zwei neue Asphaltschichten, Radfahrstreifen und neue Gehwege. Unter der Straße werden zudem alle Leitungen erneuert. Das Baudezernat der Stadt informierte jetzt bei einer Informationsveranstaltung im Bürgersaal des Rathauses die Anwohner über das Bauvorhaben und die zu erwartenden Beeinträchtigungen.

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Auf welchen Straßen und Kreuzungen wird gebaut?

Außer dem genannten Teilstück der Schrammstraße steht auch der Ausbau der Kreuzungen Humboldt- und Hochwaldstraße auf dem Plan. Die Kreuzung Schramm-/Humboldtstraße wird dabei grundlegend verändert, ein neuer Kurvenradius soll etwas mehr Platz für Autos schaffen. An linksabbiegenden Fahrzeugen, die von der Hochwaldstraße kommend in Richtung Entlastungsstraße unterwegs sind und wegen des Gegenverkehrs warten müssen, kann dann rechts vorbeigefahren werden.

Wann beginnen und enden die Bauarbeiten?

Die Baufirma Osteg beginnt an diesem Montag mit den Tiefbauarbeiten im Bereich zwischen der Kreuzung Schramm-/Humboldtstraße und der Hainstraße. Dort wird zunächst der alte Fahrbahnbelag abgefräst. Voraussichtlich bis Juli beschränken sich die Tiefbauarbeiten auf den Abschnitt bis zur Hainstraße, weil alle Ver- und Entsorgungsleitungen sowie Medienleitungen erneuert und neu eingebunden werden müssen, so AIZ-Geschäftsführer Horst Diesterheft, dessen Büro für Planung und Bauüberwachung zuständig ist. Die Kreuzung und der Bereich bis zur Hainstraße werden voll gesperrt. Voraussichtlich im Juli zieht die Baustelle in Richtung Hochwaldstraße weiter. Bis zum Jahresende soll das Bauvorhaben abgeschlossen sein.

Wie erfahren Anwohner von den bevorstehenden Beeinträchtigungen?

Die Stadtwerke Zittau informieren die Anwohner beispielsweise über Trinkwasser-Sperrungen mindestens drei Tage vorher, erklärt der Planer. Die Baufirma wird die Mülltonnen der Anwohner zu Sammelpunkten transportieren. Die Bushaltestelle an der Carpzovstraße wird auf die Schliebenstraße Ecke Carpzovstraße, die Haltestelle bei Küchenmöbel wird auf die Äußere Oybiner Straße verlegt. Darüber informierte die Stadtverwaltung.

Sind die Zufahrten zu den Grundstücken nutzbar?

Das Bauunternehmen wird bemüht sein, die Zufahrten zu den Grundstücken und zur Garagenanlage mit Stahlplatten oder Kiesaufschüttungen weitgehend zu gewährleisten. „Trotzdem wird es erhebliche Beeinträchtigungen geben“, kündigt AIZ-Chef Horst Diesterheft an.

Wer ist der Ansprechpartner für Anwohner und Anlieger?

Auftretende Probleme können Anwohner persönlich mit dem Vorarbeiter Dieter Hauswald vor Ort klären. Außerdem finden jeden Donnerstag um 13.30 Uhr Baubesprechungen bei der Gärtnerei statt.

Gibt es eine Umleitung und wo führt diese lang?

Zeitgleich mit dem Ausbau der Kreuzung Schramm-/Humboldtstraße wird im Olbersdorfer Niederdorf an der August-Bebel-Straße eine Stützmauer repariert. Deshalb wird am Montag für voraussichtlich 14 Wochen eine Umleitungsstrecke eingerichtet, welche die Auswirkungen auf den Straßenverkehr für beide Baustellen berücksichtigt, so der Landkreis in einer Pressemitteilung. Der Verkehr vom Gebirge kommend wird über die Entlastungsstraße bis zum Abzweig Stahlwerk und Vorstadtbahnhof in Richtung Zittau umgeleitet. Die Umleitung in Richtung Gebirge erfolgt über die Dorfstraße und die Dr.-Külz-Straße, so der Kreis. Außerdem soll ab Montag die Zittauer Schrammstraße im Einmündungsbereich Friedensstraße voll gesperrt werden.

Aus welchen Mitteln wird das Bauvorhaben finanziert?

Die Bauarbeiten an der Zittauer Schrammstraße laufen seit Mai 2017. Im vergangenen Jahr konnten bereits die Bauabschnitte 1, 3 und 4 abgeschlossen und für den Verkehr freigegeben werden. Der Ausbau der Straße wird im Rahmen des Projektes „Modernisierung der Woiwodschaftsstraßen 354 im Abschnitt Turoszów-Sieniawka und 352 im Abschnitt Zatonie-Bogatynia sowie der Schrammstraße in Zittau“ aus dem Kooperationsprogramm Interreg Polen-Sachsen 2014 bis 2020 gefördert. Die Stadt Zittau erbringt den dazu erforderlichen Eigenanteil.

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