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Dynamo

Schubert meldet sich auf Schalke zu Wort

Die Königsblauen erklären Alexander Nübel für unverkäuflich. Doch für den Ex-Dynamo-Torwart ist das kein Grund zum Verdruss.

Ungewohntes Bild: Markus Schubert im Schalke-Trikot. © dpa/Guido Kirchner

Gelsenkirchen. Ein Wechsel von U21-Nationaltorwart Alexander Nübel noch in diesem Sommer von Fußball-Bundesligist Schalke 04 zu Rekordmeister Bayern München ist offenbar vom Tisch. Selbst bei einem Millionen-Angebot für den 22 Jahre alten Keeper wird es keinen vorzeitigen Transfer geben, wie Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider bei der Vorstellung von Nübels neuem Konkurrenten Markus Schubert am Dienstag betonte: „Er wird auf jeden Fall in dieser Saison beim FC Schalke spielen. Einen Wechsel schließe ich aus.“ Allerdings bleibt offen, ob der nur bis 2020 gebundene U21-Nationaltorhüter das vom Revierklub vorgelegte Angebot zur Vertragsverlängerung annehmen wird. „Da sind wir noch auf dem gleichen Stand wie vor Tagen“, kommentierte Schneider. 

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Der Tabellen-14. der vergangenen Saison kämpft weiter um einen längeren Verbleib des 22-Jährigen. Dem Vernehmen nach liegt Nübel ein Vertrag vor, der eine Laufzeit bis 2023 und eine deutliche Gehaltserhöhung vorsieht. Diese Offerte soll sogar eine Ausstiegsklausel für 2021 enthalten. Sollte Nübel nicht darauf eingehen, könnten die Schalker zum wiederholten Mal einen Leistungsträger ohne Ablöse verlieren, da Schneider selbst einen Transfer im kommenden Winter ausschloss. „Gute Spieler wechseln nicht im Januar.“ 

Nübel stieg am Dienstag in die Vorbereitung ein, weil er nach dem zweiten Platz mit dem deutschen U21-Team bei der EM Sonderurlaub erhalten hatte. Selbst der wohl auch als möglicher Nübel-Ersatz verpflichtete Markus Schubert würde einen Verbleib seines Konkurrenten begrüßen. „Ich möchte gern mit Alexander zusammenarbeiten“, sagte der 21 Jahre alte ehemalige Dresdner. Schubert hatte Angebote anderer Klubs ausgeschlagen: „Ich habe mich für Schalke entschieden, weil ich hier eine Perspektive habe“, sagte er. 

Schubert betonte zugleich, dass er zu Nübel ein ausgezeichnetes Verhältnis pflege: „Ich konnte Alex Nübel während der U21-EM kennenlernen. Wir verstehen uns super – auch das war ein Grund hierherzukommen.“ Allerdings sei es sein Ziel, „auch hier die Nummer eins zu werden“. Daran kann der Ex-Dynamo in einem dreitägigen Trainingslager arbeiten, wohin die Knappen am Dienstag starteten. In Herzlake steht zum Abschluss am Freitag ein Test gegen Norwich City an. Nübel-Vorgänger Ralf Fährmann war vor wenigen Tagen zum Aufsteiger in die Premier League gewechselt. (dpa)

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