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Schubert bleibt im Dynamo-Tor

Trainer Neuhaus hat sich gegen den Wechsel zwischen den Pfosten entschieden, Schwäbe steht nicht im Kader für das Spiel gegen Regensburg. Dafür kehrt Kreuzer in die Startelf zurück.

© Robert Michael

Sven Geisler

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Auf den Torwartwechsel hat Uwe Neuhaus zumindest diesmal noch verzichtet. Der Dynamo-Trainer hatte vor dem Heimspiel gegen Jahn Regensburg, das am Sonntag 13.30 Uhr angepfiffen wird, offen gelassen, ob Marvin Schwäbe nach seiner Knieverletzung direkt zwischen die Pfosten zurückkehrt. Er hat sich dagegen und weiter für Markus Schubert entschieden. „Ich habe keine Erfahrungen, wie lange Marvin braucht, um nach einer Verletzung wieder wettkampfbereit zu sein. Und Schubi hat seine Sache ordentlich gemacht“, erklärte der 58 Jahre alte Fußballlehrer. Schwäbe war erst im Laufe der Woche nach fünf Wochen Pause wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Ersatztorwart bleibt zunächst Patrick Wiegers. Nach seiner Gelbsperre steht Niklas Kreuzer wieder in der Startelf, er verdrängt Paul Seguin rechts in der Viererkette. Damit startet Neuhaus fast mit der Elf, die gegen Bochum 2:0 gewonnen hatte. Nur Jannik Müller bleibt zunächst draußen, Florian Ballas und Marcel Franke bilden das Duo im Abwehrzentrum.

Für Dynamo ist die Ausgangslage ähnlich wie vor dem Hinspiel. Im September hatten die Schwarz-Gelben zuvor vier Spiele nicht gewonnen, aber die Oberpfälzer beim 2:0-Sieg auswärts klar dominiert. Allerdings stand die Mannschaft von Trainer Achim Beierlorzer damals auf Platz 15. Jetzt ist der Aufsteiger bei nur einer Niederlage (0:1 gegen Bochum), aber sechs Siegen aus den vergangenen zehn Partien dem 23. Spieltag bis auf Rang sechs geklettert. Es sei ein Gegner, wie er schwerer im Moment kaum sein könnte, meint Neuhaus deshalb. „Sie sind getragen von Erfolgserlebnissen, gewinnen überzeugend. Es gelingt ihnen immer wieder, den Gegner unter Druck zu setzen, sie haben im Durchschnitt 17 Torschüsse pro Spiel. Das ist schon gewaltig.“ Dynamo müsse mit der gleichen Mentalität dagegenhalten und die richtigen Entscheidungen treffen. „Wir müssen zusehen, dass wir unser Spiel durchsetzen, aber Regensburg wird uns 90 Minuten anlaufen. Deshalb brauchen wir ein gutes Gefühl, wann das Risiko zu groß wird und wir uns nicht zu schade sein dürfen, den Ball nach vorne zu schlagen.“

Bundesliga-Schiedsrichter Daniel Siebert aus Berlin leitet die Partie.

Dynamo spielt mit: Schubert – Kreuzer, Franke, Ballas, Heise – Konrad – Horvath, Aosman, Hauptmann, Berko – Röser.