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Kamenz

Schülerfirma gewinnt Landeswettbewerb

Die Jury hat das Gesamtkonzept der Firma Arbeit-Spaß-Erfolg der Kamenzer 1. Oberschule als Bestes geehrt. Die Freude ist riesengroß.

So sehen Sieger aus! Die jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schülerfirma Arbeit-Spaß-Erfolg der 1. Oberschule Kamenz bejubeln den großen Erfolg.
So sehen Sieger aus! Die jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schülerfirma Arbeit-Spaß-Erfolg der 1. Oberschule Kamenz bejubeln den großen Erfolg. © Junior

Radebeul/Kamenz. Die Schülerfirma Arbeit-Spaß-Erfolg der 1. Oberschule Kamenz hat den Junior-Landeswettbewerb in Sachsen gewonnen. Die Freude war groß, als die Jury aus Bildungs- und Wirtschaftsvertretern den Sieger im Tagungszentrum der Sächsischen Wirtschaft (TSW) verkündete. Nun dürfen die Jungunternehmer für den Freistaat am Junior-Bundeswettbewerb antreten und haben damit sogar die Chance, Deutschlands beste Schülerfirma zu werden. Betreuende Projekt-Lehrerin ist Katrin Schlegel. „Die Schülerinnen und Schüler sind mächtig stolz und freuen sich jetzt schon auf Berlin.“

Das Unternehmen Arbeit-Spaß-Erfolg setzte sich gegen eine Konkurrenz aus vier Finalisten aus ganz Sachsen durch. Mit ihrer Geschäftsidee, die kreative Näharbeiten und die Herstellung von Badesalz und Duftsäckchen beinhaltet, sowie einer souveränen Präsentation ihrer Strategien und Ziele überzeugte sie die vierköpfige Jury. Der Sieg qualifiziert die Jungunternehmer aus Kamenz für die Teilnahme am Bundeswettbewerb vom 12. bis 14. Juni. Dort haben sie die Chance auf den Titel „Bestes Junior Unternehmen 2019“ sowie auf das Ticket zur Europameisterschaft der Schülerfirmen Anfang Juli in Lille, Frankreich. Über Platz 2 freute sich das Unternehmen Teenies Stickstudio aus Dresden mit der Geschäftsidee „Besticken von Handtüchern und textilen Gegenständen“. Bronze darf das Unternehmen Privo.Clothing aus Annaberg-Buchholz mit nach Hause nehmen.

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Der Junior-Landeswettbewerb ist nur ein Teil eines spannenden Schuljahres als Jungunternehmer. Die Schüler entwickelten am Anfang eine Idee und setzten diese als Produkt oder Dienstleistung um. Wie im echten Leben führen sie monatlich Buch, arbeiten mit Partnern aus der Wirtschaft zusammen und steuern im Team ihr eigenes kleines Start-up. Im Landesfinale präsentieren die besten Schülerfirmen ihre Ideen und stellen sich den Fragen einer Expertenjury. Diese bewertet in den Kriterien Geschäftsbericht und -idee, Messestand, Unternehmenspräsentation und Interview. Ausgezeichnet wird die Schülerfirma mit dem stimmigsten Gesamtkonzept. Dazu zählt auch der Entwicklungsprozess der Schüler, ihr Umgang mit Problemen und Herausforderungen im Team oder die Fähigkeit, potenzielle Kunden und Investoren zu begeistern.

Seit 1994 gründen mit Junior jährlich bis zu 10 000 Jugendliche ihre eigene Schülerfirma, vertreiben Produkte an die Kundschaft und verdienen damit echtes Geld. Mit speziellen Programmen wird echte Start-up-Mentalität in die Schulen gebracht, die Schüler zu echten Jungunternehmern macht. Mehr als 100 Organisationen weltweit fördern die Berufsorientierung, den Erwerb von Schlüsselqualifikationen und die Vermittlung von Wirtschaftswissen bei Jugendlichen. (SZ).

Weitere Infos: www.junior-programme.de