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Arbeit und Bildung

Schule aus – und nun?

Die Orientierung im Berufe-Dschungel stellt viele Schülerinnen und Schüler vor Probleme.

Einfach mal schauen, was geht - das ist das Motto beim JBC.
Einfach mal schauen, was geht - das ist das Motto beim JBC. © Foto: pexels.com

Oft ist unklar, wie es nach der Schule weitergehen kann. Einige haben noch immer keinen passenden Ausbildungs- oder Studienplatz gefunden, andere haben den Schulabschluss nicht geschafft. Mancher hat auch noch keine Idee, welchen beruflichen Weg er oder sie überhaupt einschlagen möchte. Ein Stelle, die in all diesen Fällen weiterhelfen kann, ist das JugendBeratungsCenter (JBC) Dresden.

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Kooperation berät umfassend

Das JBC ist eine Kooperation des Jugendamtes mit dem Jobcenter und der Agentur für Arbeit. „Unser Angebot richtet sich an alle jungen Leute bis 26 Jahre, die beispielsweise Fragen rund ums Thema Ausbildung haben“, erläutert Sigrun Harder vom Jugendamt. In einem ersten Gespräch wird ganz individuell ausgelotet, was das Problem ist. „Wir können beispielsweise einen Test anbieten, um Stärken und Schwächen herauszuarbeiten, oder vermitteln an andere Stellen wie die Jugendberufshilfe weiter“, beschreibt Harder. Auch wer bereits eine Ausbildung begonnen hat, ist beim JugendBeratungsCenter richtig. „Wir informieren darüber, welche finanzielle Unterstützung man wo beantragen kann.“ Beispiele hierfür sind das Azubi-BAföG und die Berufsausbildungs-Beihilfe.

Infos zu Freiwilligendiensten und Auslandsaufenthalten

Die Mitarbeiter des JBC informieren aber auch zu Freiwilligendiensten und Auslandsaufenthalten, zu Jugendwerkstätten und Produktionsschulen sowie vielen anderen Themen. „Aber auch Eltern können sich bei uns informieren, wie sie ihrem Kind die richtigen Anregungen und Impulse für die Berufs- oder Studienwahl geben können“, ermuntert Sigrun Harder. Das JugendBeratungsCenter ist montags und freitags von 8 bis 12 Uhr, dienstags von 8 bis 18 Uhr und donnerstags von 8 bis 16 Uhr geöffnet. Zudem sind die Mitarbeiter des JBC auf vielen Messen wie der KarriereStart zu finden. „Im Januar machen wir auch bei dem Projekt ‚komm auf Tour‘ mit, das sich an Siebtklässler der Ober- und Förderschulen richtet“, sagt Sigrun Harder. Ziel des Projektes ist das Entdecken der eigenen Stärken und eine darauf aufbauende Berufsorientierung.

Von Silke Rödel