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Schulleiter wollen Hilfe vom OB

Marode Häuser und schlechte Ausstattung sind nur zwei der Probleme, die bestehen.

© Sven Ellger

Alle Schulleiter der Dresdner Gymnasien haben sich in einem Brief an Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) gewandt. Darin bringen sie den Wunsch zum Ausdruck, dass der OB direkter Ansprechpartner für zahlreiche Missstände sein soll, die nach Ansicht der Direktoren bestehen.

365 Tage für Patienten da

Die Dresdner City-Apotheken bieten mehr, als nur Medikamente zu verkaufen. Das hat auch mit besonderen Erfahrungen zu tun. Was, wenn Sonntagmorgen plötzlich der Kopf dröhnt oder die Jüngste Läuse mit nach Hause gebracht hat?

Konkret benennen sie Probleme mit der Stadt- und Schulverwaltung, insbesondere zu Schulbau und Werterhaltung. Außerdem sollte es in puncto Digitalisierung und IT-Ausstattung der Schulen besser vorangehen. Auch die Kommunikation mit den Verantwortlichen des Schulträgers sollte künftig besser funktionieren, ebenso wie die bedarfsgerechte Besetzung der Schulsekretariate. Diskussionsbedarf sehen die Schulleiter außerdem zur Nutzung von Sporthallen durch Vereine. Sie haben den Wunsch nach einer ständigen Vertretung der Schulleiter beim Bildungsbürgermeister.

Erst kürzlich haben sich mehrere Dresdner Schulleiter getroffen, weil ihre Sekretariate nicht ausreichend besetzt sind. So mussten der Direktor des Gymnasiums Cotta und sein Stellvertreter mehrere Wochen Telefondienst übernehmen, weil es nur eine Schulsekretärin gab. Inzwischen ist die Stelle wieder besetzt. Generell gibt es jedoch den Wunsch, dass die Stadt eher reagiert, wenn Probleme aus den Schulen gemeldet werden. (SZ/kh)