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Schulweg wird sicherer

Lange haben Eltern um den Zebrastreifen gekämpft: Das Landratsamt stimmte jetzt einem Überweg am Bretniger Klinkenplatz zu.

© René Plaul

Von Reiner Hanke

Bretnig.Der Schulweg in Bretnig wird endlich sicherer. Das steht nach einem Termin zwischen Elternrat und Landratsamt fest. Auf dem Klinkenplatz in Bretnig soll es einen Fußgängerüberweg geben. Das schien bisher aussichtslos.

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Schon vor etlichen Jahren hatten Eltern um mehr Sicherheit auf dem Schulweg gekämpft. Damals sogar noch um eine Ampel, jetzt wird es immerhin ein Zebrastreifen. Gerade der Weg von der Grundschule zum Hort sei für die Bretniger Schüler gefährlich. So war damals in der SZ zu lesen: „Seit Jahren fordern Eltern eine Ampel an der Pulsnitzer Straße. Sie ist Autobahnzubringer, das Überqueren sehr gefährlich.“ In einer Serie ging es damals um die Familienfreundlichkeit hiesiger Kommunen. Der verkehrsreiche Platz stand in der Kritik. Die Eltern waren bei Behörden, sammelten Unterschriften. Ohne Erfolg. Das wäre wohl auch ein Überweg gewesen.

Aber die Eltern hörten immer nur, dass es zu wenig Fußgänger gebe. Alle Bemühungen scheiterten am Veto des Landratsamtes, stand in der SZ. „Das Thema stand lange an“, schätzte auch Bürgermeisterin Kerstin Ternes ein. Nun hat sich die Situation geändert. Eine neuerliche Verkehrszählung sage aus, dass genügend Fußgänger unterwegs seien, um einen Überweg anzulegen. In der Vergangenheit war das nicht der Fall. Der genaue Standort ist noch etwas strittig. Vor Ort sei darüber diskutiert worden. Der Vorschlag stieß jetzt aber auf Kritik im Stadtrat. So favorisiert die Stadt nicht direkt die Stelle, an der die Schulkinder erfahrungsgemäß queren. Favorisiert wurde jener Bereich, an dem die Gesamtzahl der meisten Fußgänger die Straße quere. Für die Kinder würde deshalb noch ein Stück Fußweg gebaut, damit sie sicher dorthin gelangen können. Für die Kinder sei das aber weniger gut, so die Kritik. Sie müssten dadurch eine Straße zusätzlich queren. Die Stadt will den Standort des Überwegs jetzt noch einmal überdenken.

Bis zum Jahresende soll der Weg angelegt sein

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