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Schutzraum in neuer Ambulanz

Weil es an vielen Kliniken mehr Übergriffe auf medizinisches Personal gibt, beugt das Uniklinikum beim Neubau vor.

Von Juliane Richter

In Sachsen kam es zuletzt vermehrt zu Angriffen auf Krankenschwestern und Ärzte. Am Dresdner Uniklinikum ist dieser negative Trend bisher noch nicht zu verzeichnen – dennoch ist die Verwaltung dort einer Empfehlung der Polizei gefolgt, sich auf solche Fälle vorzubereiten. Beim Bau des neuen Chirurgischen Zentrums (Haus 32), das neben 17 OP-Sälen auch eine Ambulanz hat, wird deshalb ein spezieller Sicherheitsraum errichtet. Der befindet sich laut Bauleiter Thomas Runge direkt in der Notaufnahme, ist 28 Quadratmeter groß und mit einer „durchwurfhemmenden Verglasung“ versehen.

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Falls ein Patient oder Besucher ausrastet und die Mitarbeiter tätlich angreift, können diese sich in den Raum zurückziehen und den Sicherheitsdienst verständigen. Wenn der Angreifer etwas gegen die Glasscheiben wirft, zersplittern diese nicht. Das Glas bleibt stattdessen auf der aufgetragenen Spezialfolie haften. Laut Runge arbeiten je nach Patientenaufkommen circa zehn Mitarbeiter in diesem Bereich, die in dem Raum ausreichend Platz finden würden. Die genauen Mehrkosten für die Sicherheitsmaßnahme kann der Bauleiter nicht beziffern. Er schätzt sie auf rund 2 000 Euro.