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Schwarmbeben im Vogtland

Das Epizentrum der Erschütterungen lag auf tschechischem Gebiet zwischen Luby und Novy Kostel.

Hannover/Plauen. Im Vogtland hat erneut die Erde gebebt. Allerdings lösen die sogenannten Schwarmbeben mit einer Magnitude eher ein Zittern aus. „Erdbebenschwärme sind für die Region Vogtland und Nordwest-Böhmen typisch und treten dort schon seit Jahrhunderten auf“, , teilte die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) am Freitag in Hannover mit. Zentrales Merkmal sei die große Anzahl von Beben ähnlicher Magnitude innerhalb kurzer Zeit und nahezu am selben Ort.

Aktuell lag das Epizentrum auf tschechischem Gebiet zwischen Luby und Novy Kostel. Das stärkste Beben am Donnerstagnachmittag besaß nach BGR-Messungen eine Magnitude von 2,9. Dieses sowie weitere Erschütterungen seien von Menschen in der Region gespürt worden. Bis Freitagvormittag wurden insgesamt mehr als 20 Erdbeben mit Magnituden größer als 2 sowie Hunderte von kleineren Mikrobeben registriert. Es sei nicht auszuschließen, dass der Erdbebenschwarm sich weiter fortsetze und auch an Stärke zunehme, hieß es.

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Die Region Vogtland/Nordwest-Böhmen gehört gemeinsam mit dem Oberrheingraben, der Niederrheinischen Bucht und der Schwäbischen Alb zu den seismisch aktivsten Regionen Deutschlands. Erdbeben werden mit Seismographen gemessen. Die Magnitude gibt dabei die beim Beben freigesetzte Energie an. Ab Magnitude 5 kann es gefährlich werden. (dpa)