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Schwarzarbeit statt Italienurlaub

Für vier Männer und Frauen endete die Fahrt auf der A 4 am Freitag abrupt. Bundespolizisten stellten bei ihnen mehrere Verstöße fest.

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Polizisten haben auf der A 4 bei Uhyst einen Kleintransporter gestoppt - und vier Schwarzarbeiter ertappt.
Polizisten haben auf der A 4 bei Uhyst einen Kleintransporter gestoppt - und vier Schwarzarbeiter ertappt. ©  Symbolbild: Rene Meinig

Uhyst. Sie gaben an, von einem Erholungsaufenthalt in Italien zurück zu kommen, hatten aber kein Urlaubsgepäck dabei und konnten auch keine Angaben zum Urlaubsort machen. Das kam Bundespolizisten verdächtig vor, als sie am frühen Freitagmorgen auf der A 4 bei Uhyst die Insassen eines ukrainischen Kleinbusses kontrollierten, der in Richtung Polen unterwegs war. 

Bei den vier Frauen und Männer im Alter zwischen 41 und 46 Jahren wurden benutzte Arbeitskleidung und Unterlagen gefunden, die eine Erwerbstätigkeit unter anderem in Bayern belegen. "Ein Visum und eine Arbeitserlaubnis konnte niemand vorlegen", berichtet Alfred Klaner von der Bundespolizeiinspektion Ebersbach. Die Ukrainer hatten insgesamt knapp 2.500 Euro dabei. Ob es sich dabei um Schwarzarbeitslohn handelt, wird derzeit noch geprüft.

Die vier Reisenden wurden durch die Bundespolizei in Gewahrsam genommen. Jetzt laufen Ermittlungen wegen unerlaubter Einreise, unerlaubtem Aufenthalt und wegen der Aufnahme einer unerlaubten Beschäftigung.  (SZ)

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