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Schwerer Unfall in Spitzkunnersdorf

Eine Honda-Fahrerin wird verletzt, die Straße der Republik ist Donnerstagabend voll gesperrt.

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© xcitepress/ce

Spitzkunnersdorf. Zu einem schweren Unfall kam es am Donnerstagabend im Leutersdorfer Ortsteil Spitzkunnersdorf. Gegen 18.10 Uhr kollidierten ein Honda und ein Opel auf der Straße der Republik. Ein 18-jähriger Opel-Fahrer wollte einen Transporter überholen. Dabei übersah er offenbar einen entgegenkommenden Honda. Es kam zum Zusammenstoß, dabei wurde die 47-jährige Honda-Fahrerin leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. An den Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Die Straße war bis 20 Uhr voll gesperrt. Die Polizei ermittelt. (szo)

Aus dem Polizeibericht vom 10. Juni

Bundespolizei stoppt Schleusung

Ludwigsdorf. Nachdem die Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf bereits am Mittwoch zwei Einschleusungen verhindert hatte, ging ihnen am Freitagmorgen erneut ein Schleuser ins Netz. So konnten Bundespolizisten die Einschleusung von fünf russischen Staatsangehörigen auf der A 4 stoppen. Einer Streife fiel gegen 6.15 Uhr ein vollbesetzter polnischer PKW auf, der in Richtung Dresden unterwegs war. An der Anschlussstelle Görlitz kontrollierten die Beamten das Fahrzeug. Fahrer war ein 36-jähriger Ukrainer, der sich mit einem gültigen Reisepass ausweisen konnte.

Bei den weiteren Insassen handelte es sich um eine fünfköpfige russische Familie. Der 28-jährige Vater und die 23-jährige Mutter mit ihren drei Kindern im Alter von vier und zwei Jahren sowie sieben Monaten waren lediglich im Besitz polnischer Asylbescheinigungen, die nicht zur Einreise in das Bundesgebiet berechtigen. Es erfolgte die vorläufige Festnahme des Schleusers. (szo)

Vermisste Frau wohlbehalten zurück

Großschweidnitz. Am Freitagmorgen wurde der Polizei bekannt, dass die seit Mittwochvormittag vermisste 38-jährige Frau aus Tätzschwitz wohlbehalten zum Fachkrankenhaus in Großschweidnitz zurückgekehrt ist. Sie hat sich die vergangenen zwei Tage offenbar in einem Waldstück aufgehalten. (szo)

Zeugen gesucht: Mann onaniert vor Mädchen

Görlitz. Am Freitagmorgen meldete sich ein 14-jähriges Mädchen telefonisch bei der Polizei. Auf dem Weg zur Schule hatte sie im Kidrontal bemerkt, dass ein unbekannter Mann vor ihr onanierte. Den Angaben nach stand der Tatverdächtige wenige Meter entfernt, hatte seine Hose geöffnet und sah die 14-Jährige an. Er sprach sie nicht an und folgte ihr nicht. Das Mädchen vertraute sich danach einer Passantin an. Der Unbekannte war etwa 180 cm groß und von schlanker Gestalt. Er soll etwa 25 bis 30 Jahre alt gewesen sein. Der Tatverdächtige trug eine graue Stoffhose und einen schwarzen, langen Pullover mit Kapuze. Diese hatte er über den Kopf gezogen. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen, Hinweise nimmt das Polizeirevier Görlitz auch telefonisch unter 03581 650-0 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen. (szo)

Polizei wird zur Beruhigung auf einen Spielplatz gerufen

Görlitz. Passanten riefen am Donnerstagnachmittag die Polizei zum Spielplatz an der Sattigstraße. Dort hielt sich eine größere Personengruppe auf, in der manche Bier tranken und offenbar auch leere Flaschen achtlos in die Umgebung warfen. Vor Ort trafen die Beamten 27 junge Männer und Frauen deutscher und anderer Nationalitäten an. Die Situation war ruhig, strafbare Handlungen waren nicht festzustellen. Die Polizisten erhoben die Personalien aller Anwesenden, forderten sie auf, die im Gras liegenden Flaschen aufzuräumen und belehrten sie. Ein erneutes Einschreiten war danach nicht erforderlich. (szo)

Opferstock aufgebrochen

Görlitz. Am Mittwoch haben Diebe in Görlitz einen Opferstock in der Frauenkirche aufgebrochen. Dieser war leer, es entstand Sachschaden von etwa 30 Euro. Die Tat wurde der Polizei am Donnerstagnachmittag bekannt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (szo)

Mann mit Haftbefehl aufgegriffen

Zittau. Am Donnerstagmittag machte eine Zeugin in Zittau auf der Südstraße eine Streife auf einen im Gras liegenden Mann aufmerksam. Dabei stellten die Beamten fest, dass gegen den 31-Jährigen ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Görlitz vorlag. Da der Mann die gerichtlich verhängte Geldstrafe von rund 1 800 Euro vor Ort nicht bezahlen konnte, verhafteten ihn die Polizisten. In einer Justizvollzugsanstalt wird er die kommenden 184 Tage eine Ersatzfreiheitsstrafe absitzen. (szo)

Diebstähle in Ostritz

Ostritz. In der Nacht zu Dienstag schlugen unbekannte Täter in Ostritz die Scheibe eines Schuppens ein. Sie entwendeten aus diesem Kupferkabel und zwei Autobatterien im Wert von circa 300 Euro und hinterließen Sachschaden von etwa 200 Euro. In der Nacht zu Donnerstag haben unbekannte Täter mehrere Werkzeuge und Maschinen aus einem unverschlossenen Schuppen an der Klosterstraße entwendet. Eine Streife der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz von Bundespolizei und sächsischer Polizei fanden diese kurze Zeit später in einem nahegelegenen Waldstück wieder. Der Stehlschaden belief sich auf etwa 500 Euro. (szo)

Strafanzeigen nach Auseinandersetzung

Hirschfelde. Am Donnerstagabend wurde die Polizei in eine Unterkunft für minderjährige Asylbewerber an der Flachsspinnereistraße in Hirschfelde gerufen. In dem Haus war es offenbar zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Bewohnern und zwei Mitarbeiterinnen gekommen. Die eingesetzten Streifen von Bundes- und Landespolizei beruhigten die Situation. Im Gespräch stellte sich dann heraus, dass ein 16 Jahre alter Bewohner eine Plastikflasche und sein Mobiltelefon nach einer 26-jährigen Frau geworfen hatte, ohne sie zu treffen. Ein 17-Jähriger soll zudem versucht haben, ihre 25-jährige Kollegin zu schlagen. Ein Mitbewohner ging couragiert dazwischen. Die Ermittlungen zu den Geschehnissen dauern an und werden von der Kriminalpolizei geführt. (szo)

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