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Schwertransport rollt Ende Oktober

Zwei wichtige Teile für den Hochwasserschutzdamm im Pöbeltal werden in diesen Tagen fertig: große Stahltafeln.

© Archivfoto: Frank Baldauf

Von Franz Herz

Schmiedeberg/Genthin. Im Stahlwerk in Genthin wurden in den vergangenen Monaten die Stahlschütztafeln angefertigt für den Hochwasserschutzdamm im Pöbeltal oberhalb von Schmiedeberg. Sie werden später sowohl den Straßen- als auch den Gewässerdurchlass bei einem Hochwasser abdichten. Diese Woche ist die Werksabnahme der Tafeln.

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Die Platte, welche die Straße abdichtet, wird neun Meter breit, sechs Meter hoch und wiegt 45 Tonnen. „Da ist jetzt der Korrosionsschutz draufgekommen. Das wird noch kontrolliert“, sagt Thoralf Hinz, der bei der Landestalsperrenverwaltung für die Baustelle im Pöbeltal verantwortlich ist. Wenn alles abgenommen ist, kann auch der Termin festgelegt werden, an dem die Tafeln mit einem Spezialtransport ins Pöbeltal gefahren und mit einem Kran eingehoben werden. Nach derzeitigem Stand wird das Ende Oktober oder Anfang November geschehen.

Bis dahin laufen die weiteren Betonarbeiten weiter für die ganzen komplizierten Einbauten in dem künftigen Damm. Die Betonarbeiten konzentrieren sich momentan auf den Schieberturm, in dem sich künftig die Stahlplatten bewegen werden sowie auf die Flügelwände. So werden die Betonmauern genannt, die seitlich von der Einfahrt zum Damm und an der Ausfahrt aus dem Damm stehen werden.

Außerdem hat der Einbau der Asphaltdichtung begonnen. Das wird später der entscheidende Kern des gesamten Bauwerks. Eine 60 Zentimeter breite Wand aus Asphalt wird die Dichtung sein, die das Wasser zurückhält. Der ganze sonstige Damm ist nicht wasserdicht. Er hat nur die eine entscheidende Funktion, diese Wand zu stützen und ihr Stabilität zu geben, wenn das Wasser dagegen drückt.