merken
Deutschland & Welt

Kleinflugzeug steckt weiter in Hausdach

Vor zwei Tagen stürzte ein Flugzeug im Westerwald in ein Hausdach. Geborgen ist es noch immer nicht. Nun soll ein Kran zur Bergung anrollen.

Wrackteile des Kleinflugzeuges ragen aus dem Dach
Wrackteile des Kleinflugzeuges ragen aus dem Dach © Thomas Frey/dpa

Langenhahn. Zwei Tage nach dem Absturz steckt ein Kleinflugzeug weiter in einem Hausdach im Westerwald fest. Es sei noch unklar, wann die Wrackteile geborgen werden sollten, sagte ein Sprecher der Polizei in Westerburg am Montag. Er ging davon aus, dass ein Kran-Unternehmen nach dem Feiertag frühestens am Dienstag anrücken werde. Bis dahin "parke" das Kleinflugzeug noch im Dach, sagte er.

Das Wohnhaus in der Gemeinde Langenhahn in Rheinland-Pfalz blieb am Montag weiter abgesperrt. Das Kleinflugzeug war am Samstag nach seinem Start im Flugplatz Ailertchen in das Dach gekracht. Der 54 Jahre alte Pilot wurde schwer verletzt: Er habe sich aber selbst befreien können und vor der Haustür gesessen, als die Einsatzkräfte eintrafen, sagte ein Sprecher. Der Pilot kam in eine Spezialklinik. Er gehe ihm den Umständen entsprechend gut. Die beiden Hausbewohner blieben unversehrt.

TOP Immobilien
TOP Immobilien
TOP Immobilien

Finden Sie Ihre neue Traumimmobilie bei unseren TOP Immobilien von Sächsische.de – ganz egal ob Grundstück, Wohnung oder Haus!

Feuerwehrleute sichern das beschädigte Wohnhaus
Feuerwehrleute sichern das beschädigte Wohnhaus © Thomas Frey/dpa

Fotos vom Unfallort zeigten ein klaffendes Loch im Dach und einen teilweise zerstörten Giebel; Trümmerteile lagen neben dem Haus verteilt. Feuerwehrleute inspizierten die Lage. Mehrere Menschen reckten die Köpfe in die Höhe, um sich das Geschehen anzuschauen.

Das Kleinflugzeug hatte vor dem Aufprall eine Stromleitung touchiert, was am Samstag zu einem Stromausfall führte. Davon waren etwa 50.000 Menschen betroffen, hieß es. Die Stromversorgung konnte am Samstagabend wieder hergestellt werden.

Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) untersuchten die Unfallstelle am Sonntag. Noch sei unklar, wieso es zu dem Crash kam, sagte der Polizeisprecher. Außer dem Piloten sei niemand an Bord des Flugzeugs gewesen. (dpa)

Mehr zum Thema Deutschland & Welt