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Sport

Große Lockerungen für Sachsens Sport

Schwimmhallen dürfen ab 6. Juni öffnen, Wettkämpfe wieder stattfinden. Und Mindestabstände im Training sind nicht mehr erforderlich.

Es geht wieder los. In Sachsen dürfen ab 6. Juni alle Sportstätten öffnen, auch Schwimmhallen.
Es geht wieder los. In Sachsen dürfen ab 6. Juni alle Sportstätten öffnen, auch Schwimmhallen. © Marion Doering

Dresden. Sachsens Sport darf sich noch lockerer machen. Mit Inkrafttreten der neuen Corona-Schutzverordnung ab 6. Juni werden Training und  Wettkämpfe für alle Sportarten im Freistaat wieder erlaubt. Dazu gehört ausdrücklich auch der Schwimmsport - und damit die Öffnung von Schwimmhallen, die bislang noch geschlossen sind. Darüber hinaus dürfen auch Hallenbäder wieder öffnen, wenn von den Behörden vor Ort ein genehmigtes Hygienekonzept vorliegt.

Zuschauer sind bei möglichen Wettkämpfen weiterhin nicht zugelassen, Mindestabstände bei den Sportlern aber nicht mehr erforderlich. Das heißt: Insbesondere Mannschafts- und Kontaktsportarten können wieder weitgehend regulär trainieren. "Die gegenwärtige Entwicklung der Pandemie ermöglicht uns diese Lockerungen", sagte der sächsische Innenminister Roland Wöller (CDU) am Donnerstag. Allerdings, das betonte er bei der Bekanntgabe der sehr weitreichenden Maßnahmen, müssen Hygienekonzepte erstellt und befolgt werden. 

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Auch im Bereich des Sports setze man damit noch stärker auf die Eigenverantwortung der Sportler und Vereine. "Wir geben die Hygieneregeln nicht mehr pauschal vor, sondern erwarten von den Fachverbänden die Erstellung sportartspezifischer Hygienekonzepte", sagte Wöller. Rudern verlange schließlich andere Vorgaben als Judo. Der Innenminister, in dessen Zuständigkeitsbereich der Sport fällt, bezeichnete die geplanten Lockerungen vor allem als wichtiges Signal für den Kinder- und Jugendsport, "der damit nach Pfingsten wieder beginnen darf".

Die Reaktion von Landessportbund-Präsident Ulrich Franzen folgte umgehend. "Wir freuen uns über die weiteren Lockerungen für den Sport in Sachsen", sagte Franzen. Er nahm die Vereine aber auch in die Pflicht. Die neue Regelung bringe nicht nur mehr Freiheiten mit sich, sondern verpflichte auch weiterhin, Vorsichtsmaßnahmen gegen die  Verbreitung des Coronavirus zu treffen.

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