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Sebnitz

Sebnitz trauert um Eberhart Sturm

Der 90-Jährige gründete 1997 mit Horst Miersch die CDU Senioren Union. Nun ist er verstorben. Ein Nachruf.

Eberhart Sturm hat einst die Senioren Union in Sebnitz aufgebaut. Ende Juli verstarb er.
Eberhart Sturm hat einst die Senioren Union in Sebnitz aufgebaut. Ende Juli verstarb er. © privat

Die CDU in der Sächsischen Schweiz trauert um Eberhart Sturm. Sturm, der nach der Wende die Senioren Union in Sebnitz gründete, ist Ende Juli verstorben. Noch im Januar dieses Jahres hatte der Sebnitzer seinen 90. Geburtstag gefeiert. „Es war ein sehr schönes Fest. Der Jubilar war trotz seiner 90 Jahre noch sehr gut drauf“, erinnert sich Michael Deicsman, der zum Vorstand der Senioren Union Sebnitz gehört. Viele der Gäste, die Mitte Januar auf Sturms Geburtstag angestoßen hätten, hätten sich nun wieder getroffen. Jedoch nicht zu einer Freudenfeier, sondern zur Trauerfeier, die vergangene Woche in der Friedhofskapelle auf dem Sebnitzer Friedhof stattfand.

„Wir wussten zwar, dass Eberhart Sturm immer mal krank war, trotzdem machte uns die Nachricht seines Todes sehr betroffen“, sagt Michael Deicsman. Zur Trauerfeier kamen Freunde und Verwandte, auch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr der Senioren-Abteilung, Senioren Unionsfreunde, der Sebnitzer Oberbürgermeister Mike Ruckh (CDU) sowie der ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus Brähmig erwiesen Sturm die Ehre und gaben ihm das letzte Geleit. „Eberhart war ein Mann mit aufrechtem Charakter, seinen Prinzipien treu, ließ sich nicht verbiegen“, erzählt Michael Deicsman. Er hätte sich stets für das Gemeinwohl eingesetzt. „Sei es als Feuerwehrmann oder als Stadtrat während der DDR-Zeit und noch dazu als Mitglied einer Blockpartei versuchte er, natürlich mit begrenzten Möglichkeiten, sich für das Gemeinwohl einzusetzen“, sagt der Sebnitzer. Eberhart Sturm sei bei den Menschen sehr beliebt gewesen. Er hätte stets einen lustigen Spruch auf den Lippen gehabt.

1997 gründete er zusammen mit Horst Miersch die Senioren Union. Von Anfang an arbeitete er an der Leitung mit – bis ins hohe Alter hinein. „Wir, die Leitung, und auch die gesamte Gruppe der Senioren Union Sebnitz gedenken ihm mit Dank und Ehrerbietung. Er hat uns schon durch seine Krankheit gefehlt aber nun vermissen wir ihn für immer“, sagt Michael Deicsman. Seine herzliche Anteilnahme gelte den Angehörigen. (SZ)