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Handyparken in Sebnitz immer beliebter

Seit dem Sommer können Autofahrer ihre Parkgebühren in Sebnitz über das Smartphone bezahlen. Jetzt hat die Stadt erste Zahlen vorgelegt.

Parken auf dem Sebnitzer Markt: Wer die passende App auf dem Telefon hat, kann sich den Gang zum Parkautomaten sparen.
Parken auf dem Sebnitzer Markt: Wer die passende App auf dem Telefon hat, kann sich den Gang zum Parkautomaten sparen. © Steffen Unger

An den Parkscheinautomaten auf dem Sebnitzer Markt sowie in Hinterhermsdorf weisen bunte Aufkleber auf den noch jungen Service hin: Die Tickets fürs Parken können hier auch bargeldlos mit dem Handy bezahlt werden, die einzige Voraussetzung ist eine passende App.

Die Stadt Sebnitz hat das Handyparken in diesem Sommer eingeführt und jetzt erstmals Umsatzzahlen bekannt gegeben. Im Juni nahm die Stadt demnach rund 225 Euro allein über das Handyparken ein, im Juli waren es schon 380 Euro, im August 350 und im September noch 319 Euro.

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Die Veranstaltung findet am Mittwoch, dem 20. Januar 2021, in virtuellen Räumen statt.

Die Akzeptanz der neuen Bezahlmöglichkeit steige, erklärte Oberbürgermeister Mike Ruckh (CDU): "Das Handyparken wird angenommen". Zwischen den einzelnen Standorten variieren die Einnahmen, am häufigsten wird die bargeldlose Bezahlvariante dort genutzt, wo viele Touristen unterwegs sind, etwa am Parkplatz an der Buchenparkhalle in Hinterhermsdorf.

Parken per App in Sebnitz und Hinterhermsdorf

Um den Service zu nutzen, müssen Autofahrer eine von acht möglichen Apps auf ihrem Smartphone installiert haben. Sie heißen: Easypark, Park Now, Park and Joy, Yellowbrick, Mobilet, Paybyphone, Parkster oder Parco. Diese Anbieter sind deutschland- und europaweit aktiv. Bezahlt wird je nach App über Bankeinzug, Kreditkarte, PayPal oder ein aufladbares Konto. Das Ticket lässt sich bequem vom Fahrersitz aus lösen.

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Die Kontrolleure des Ordnungsamts sehen in ihren digitalen Geräten anhand der Nummernschilder, wer bezahlt hat. Der Parkschein aus Papier entfällt. Für die Nutzer ist diese Variante etwas teurer, da zu den Parkgebühren noch ein Aufschlag des jeweiligen App-Anbieters hinzu kommt. Allerdings lässt sich die Parkzeit in kürzeren Takten wählen und auch manuell beenden. Wer schneller zurück ist, zahlt also unter Umständen weniger.

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