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Impfzentrum Pirna arbeitet länger

Seit Dienstag ist klar, dass alle Impfzentren in Sachsen bis Ende Juli geöffnet bleiben. Das sorgt für Erleichterung im ländlichen Raum.

Das Pirnaer Impfzentrum an der Radeberger Straße.
Das Pirnaer Impfzentrum an der Radeberger Straße. © Norbert Millauer

Die Entscheidung des Freistaats, die Impfzentren gegen das Coronavirus länger am Netz zu lassen, hat in der Sächsischen Schweiz für Erleichterung gesorgt. "Ich begrüße das ganz ausdrücklich", sagte der Sebnitzer Oberbürgermeister Mike Ruckh (CDU) gegenüber Sächsische.de. Ruckh hatte zuvor vor einer verfrühten Schließung der Impfzentren im ländlichen Raum gewarnt und sich deshalb mit einem Brief an Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) gewandt.

Sein Brief sei an das Sozialministerium weitergeleitet worden, erklärte Ruckh. Zudem habe er Anfang der Woche noch mit dem CDU-Fraktionschef im Sächsischen Landtag, Christian Hartmann, telefoniert. Am Dienstag gab Sozialministerin Petra Köpping (SPD) dann den Beschluss der Landesregierung bekannt, das alle 13 Impfzentren in Sachsen bis Ende Juli weiterarbeiten können, also auch das Impfzentrum in Pirna. Zunächst war noch vom 30. Juni als letzten Tag die Rede gewesen. Das hatte in den Kommunen und beim DRK für heftige Kritik gesorgt.

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"Ein hoher Immunisierungsgrad bleibt der einzige Ausweg aus der Pandemie", erklärte der Sebnitzer OB Mike Ruckh. Gerade in der Urlaubszeit im Sommer, in der auch Ärzte Urlaub machen, hätte es eine Verringerung der Kapazitäten bedeutet, die Impfungen allein an die Hausärzte zu übertragen. Ruckh hatte sich dafür ausgesprochen, die Impfzentren sogar bis Ende September zu betreiben.

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Das Impfzentrum in Pirna soll nur noch bis Ende Juni arbeiten. Das reicht nicht, rechnet der Sebnitzer OB Ruckh in einem Brief an Ministerpräsident Kretschmer vor.

Den nächsten Schwung neuer Termine soll es am Freitag geben, teilte das DRK mit. Am 7. Mai, gegen 8 Uhr werden demnach insgesamt 5.000 Termine für ganz Sachsen freigeschaltet. Diese Erstimpfungen finden dann zwischen dem 17. und 19. Mai statt. Bis zum 17. Mai sollen insgesamt 25.000 Erstimpftermine für alle sächsischen Impfzentren freigegeben werden.

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