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In Lauterbach wird nun doch weitergebaut

Die Kreisstraße wird weiter saniert. Fertig ist sie auch nach sechs Jahren noch nicht.

Im Stolpener Ortsteil Lauterbach wird die Ortsdurchfahrt saniert. Abgeschlossen ist das Vorhaben auch nach sechs Jahren noch nicht.
Im Stolpener Ortsteil Lauterbach wird die Ortsdurchfahrt saniert. Abgeschlossen ist das Vorhaben auch nach sechs Jahren noch nicht. © Steffen Unger

Das hätten die Einwohner im Stolpener Ortsteil Lauterbach wohl nicht gedacht. Der dritte Abschnitt der Kreisstraße, also der Ortsdurchfahrt, wird nun doch erneuert. Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge als Eigentümer lässt hier auf einer Gesamtlänge von etwa 620 Metern grundhaft ausbauen. Bereits am 12. April wird damit begonnen. Dieser dritte Bauabschnitt schließt an den bereits erneuerten zweiten Bauabschnitt an Anbindung Beyergasse an. Im Juli gab es zwar bereits die Zusage des Landratsamtes. Ein konkreter Termin konnte damals allerdings noch nicht genannt werden.

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Zunächst erfolgen bauvorbereitende Arbeiten, bevor die eigentliche Maßnahme am 3. Mai starten kann. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Oktober 2021 an. Abschnittsweise werden ein Gehweg sowie zwei barrierefreie Bushaltestellen errichtet. Ein bestehender Park- und Containerstellplatz wird entsprechend umgebaut. Mit dem Straßenbau wird ein Durchlass für den querenden Dorfbach erneuert sowie die Oberflächenentwässerung neu geordnet.

Marode Dorfstraße ein Dauerbrenner seit 1993

Das Projekt ist eine Gemeinschaftsmaßnahme des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge als Träger der Straßenbaulast, der Stadt Stolpen, die zuständig für den Gehweg ist, und des Wasser- und Abwasserzweckverbandes "Mittlere Wesenitz". Denn mit der Baumaßnahme ist die Neuverlegung eines Regenwasserkanals in der Fahrbahn als Ersatz für vorhandene Altkanäle geplant. Zudem erfolgen notwendige Bauleistungen an Anlagen der Trinkwasserversorgung.

Zudem wird die Sachsen Energie AG Arbeiten an Strom- und Gasleitungen ausführen, die Telekom an bestehenden Telekommunikationsleitungen. Die Gesamtkosten der Arbeiten liegen bei etwa 540.000 Euro. Der Landkreis beteiligt sich mit rund 97.000 Euro Eigenmitteln. Die Restsumme wird mit Fördermitteln durch den Freistaat Sachsen finanziert. Ab dem 3. Mai ist eine Vollsperrung der K 8709 erforderlich. Eine Umleitung wird bis dahin ausgeschildert.

Der Ausbau der Kreisstraße ist übrigens ein Dauerbrenner im Ort. Der erste Bauabschnitt wurde bereits im Jahr 2014 absolviert, 2016 folgte der zweite Abschnitt und nun fünf Jahre später der dritte Abschnitt. Und noch immer ist einer offen. Der Ausbau des letzten Teils ist zwar in Planung, könnte sich nun aber noch weiter verzögern. Übrigens kritisieren die Lauterbacher bereits seit 1993 den schlechten Zustand ihrer Dorfstraße.

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