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Laptops für die Sebnitzer Schulen

Fernunterricht funktioniert nur, wenn die nötige Technik vorhanden ist. Alle vier Schulen in Sebnitz bekommen jetzt je einen Klassensatz Notebooks.

Michael Forgber (Goethe-Gymnasium), Jörg Hubert (Knöchel-Oberschule), Karla Kothe (GS Rosenstraße), Ronny Friebe (GS Schandauer Straße), OB Mike Ruckh (Rathaus Sebnitz, v.l.n.r.).
Michael Forgber (Goethe-Gymnasium), Jörg Hubert (Knöchel-Oberschule), Karla Kothe (GS Rosenstraße), Ronny Friebe (GS Schandauer Straße), OB Mike Ruckh (Rathaus Sebnitz, v.l.n.r.). © Steffen Unger

Die in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie angekündigte mobilen Rechner für die Schulen sind jetzt in Sebnitz angekommen. Das Sebnitzer Goethe-Gymnasium, die Oberschule "Am Knöchel" sowie die beiden Grundschulen erhalten je einen Klassensatz à 28 Stück der Geräte. Im Sebnitzer Rathaus wurde sie am Dienstag symbolisch an die Schulen übergeben, noch in dieser Woche erfolgt die Anlieferung der kompletten Pakete.

Die Rechner sind vor allem für jene Schüler gedacht, die zu Hause nicht über die nötige Technik verfügen. Seit Monaten findet der Unterricht für einen Großteil der Schüler über das Internet statt. Für finanziell schlechter gestellte Haushalte ist das ein Problem, ihre Kinder sind beim Lernen benachteiligt.

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Bedarf an den Schulen ist da

Der Bedarf an den Geräten ist durchaus vorhanden, wie Schulleiter Jörg Hubert von der Oberschule "Am Knöchel" erklärt. Als er im Oktober bei seinen Schülern nachfragte, meldeten 13 Schüler zurück, dass sie keine ausreichende Computertechnik für den Heimunterricht besitzen. An einer der Grundschulen waren es sogar 20 Schüler.

Die Schulen hätten die zusätzliche Technik also gern schon zu Beginn des zweiten Lockdowns Mitte Dezember zur Verfügung gehabt. Dass es länger gedauert hat, liegt aber nicht allein an den Behörden. Der Sebnitzer Stadtrat hat die Auftrag für die Beschaffung der Rechner schon im November ausgelöst, nur ist die Nachfrage nach Laptops in Zeiten von Homeoffice und geschlossenen Schulen gerade weltweit hoch und die Lieferzeiten entsprechend lang.

Insgesamt hat Sebnitz als Schulträger 122 Notebooks für zusammen rund 63.000 Euro angeschafft. Das entspricht zehn Klassensätzen plus zehn Geräte als Reserve. Das Geld stammt aus einem Sofortprogramm von Bund und Ländern. Die ausgewählten Notebooks vom Typ HP ProBook x360 11 G5 Education Edition verfügen über einen Touchscreen und lassen sich sowohl als Laptop, als auch als Tablet verwenden.

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