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Sebnitz: Nach den Vandalen kommt die Abrissbirne

Auch Kleingärtner sind wählerisch. Nicht mehr jede Parzelle wird neu bewirtschaftet, manche Laube illegal bewohnt. Und so reißt die Stadt die erste Gartenanlage ab.

Von Anja Weber
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An und um manche Lauben der ehemaligen Gartensparte "Waldfrieden" in Sebnitz sah es schon vor dem Abriss katastrophal aus.
An und um manche Lauben der ehemaligen Gartensparte "Waldfrieden" in Sebnitz sah es schon vor dem Abriss katastrophal aus. © Steffen Unger

Die Gartensparte "Waldfrieden" in Sebnitz war eine von vielen Kleingartenkolonien, die es einst in und um Sebnitz gegeben hat. Ein Teil von ihnen ist schon länger dem Verfall preisgegeben, so auch die nahe dem Waldstadion. Nachmieter fanden sich nur in den wenigsten Fällen. Und so blieben die verlassenen Lauben ein Rückzugsort nicht nur für Waldtiere, sondern vermutlich auch für Kriminelle. Denn ein Blick in so manche verwahrloste Gartenlaube zeigt: Hier haben bis vor Kurzem Leute gehaust. Im "Waldfrieden" war das wohl bis zum Schluss noch so, obwohl ein Teil der Gebäude bereits zusammengebrochen war. Insgesamt 38 Parzellen hatte es in der Sparte gegeben.

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