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Sechs Goldmedaillen für Wackerbarth

Die besonderen Sachsen-Weine wurden bei den größten Verkosterwettbewerb geehrt.

© Archiv/Arvid Müller

Radebeul. Die Winzer von Schloss Wackerbarth durften sich kürzlich über die ersten Auszeichnungen für ihre eleganten Cool- Climate-Weine freuen. Damit sind Weine gemeint, die besonders gut in mitteleuropäischen Regionen mit weniger Sonne als etwa in Südeuropa ausreifen. Bei der „Mundus-Vini-Frühjahrsverkostung 2018“ und der Berliner Wein Trophy 2018 gingen insgesamt sechs goldene Medaillen nach Sachsen. Die internationale Expertenjury der Mundus-Vini-Frühjahrsverkostung zeichnete die 2016er-Goldener-Wagen-Traminer-Spätlese und die 2016er-Scheurebe mit einer Goldmedaille aus, informiert Martin Junge vom Weingut Schloss Wackerbarth.

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Viermal Gold hieß es zudem in Berlin. Neben der 2016er-Paradies-Riesling-Spätlese, dem „2017er-Bacchus-trocken und dem 2015er-Scheurebe-Jahrgangssekt wurde auch hier die 2016er-Scheurebe mit einer der begehrten Medaillen prämiert.

Der Große Internationale Weinpreis Mundus-Vini zählt mit über 10 000 verkosteten Weinen pro Jahr zu den bedeutendsten Weinwettbewerben der Welt. Blindverkostungen durch eine internationale Fachjury garantieren die neutrale und unabhängige Bewertung aller eingereichten Weine und Sekte. Strenge interne Vorgaben regeln auch die Vergabe der Medaillen: Maximal 40 Prozent aller Einreichungen dürfen prämiert werden. Bei dem diesjährigen Frühjahrswettbewerb verkosteten und bewerten insgesamt 270 internationale Weinexperten aus 44 Ländern über 6 770 Weine und Sekte aus 150 Weinbaugebieten und vergaben insgesamt 33 Großes Gold, 1 102 Gold und 1 575 Silber.

Die Berliner-Wein-Trophy zählt ebenfalls zu den größten internationalen Weinverkostungen in Deutschland. Bei der ersten Verkostung im Rahmen des Weinwettbewerbs hat die 150-köpfige internationale Expertenjury weit über 5 000 Weine nach den Vorgaben der Internationalen Organisation für Rebe und Wein (OIV) verkostet und bewertet. (SZ/per)

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