merken

Riesa

Sechs Verletzte bei Wohnungsbrand

In einem Mehrfamilienhaus in Gröba bricht mitten in der Nacht ein Brand aus. Die Feuerwehr rettet mehrere Bewohner über die Drehleiter.

In einem Mehrfamilienhaus in Riesa bricht in der Nacht zu Dienstag ein Feuer aus. Die Einsatzkäfte der Feuerwehr können den Brand schnell löschen. © Feuerwehr Riesa

Riesa. Nach einem Wohnungsbrand ist ein Mehrfamilienhaus in der Gröbaer Oststraße unbewohnbar. Dort war in der Nacht zu Dienstag im Erdgeschoss aus bislang unbekannter Ursache ein Feuer ausgebrochen. 

Die Bewohnerin der betroffenen Erdgeschosswohnung hatte sich noch selbst retten können. Zahlreiche andere Hausbewohner wurden durch die Feuerwehr gerettet. „Wir haben fünf Leute über die Drehleiter gerettet“, sagt Dieter Böcke von der Feuerwehr Riesa. „Zwei weitere konnten wir durch das Treppenhaus in Sicherheit bringen.“ 

Anzeige
Symbolbild Anzeige

Abtauchen in die Welt der Sinne

Entdecken. Erfahren. Probieren. Nächstes Wochenende ist es wieder soweit: Das erlebnisfest der SINNE im Großenhainer Stadtpark ist zurück!

Weil das Gebäude zu der Zeit schon stark verqualmt war, mussten die Kameraden dafür eine sogenannte Rettungshaube einsetzen, um den Bewohnern das Atmen zu ermöglichen.

Mehrere Rettungswagen schafften insgesamt sechs Bewohner mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Nun ermittelt die Polizei wegen des Verdachts auf fahrlässige Brandstiftung. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung lägen bislang nicht vor, so ein Sprecher. Die Schadenshöhe sei bislang noch unbekannt. 

Weiterführende Artikel

Symbolbild verwandter Artikel

Brandhaus nicht einsturzgefährdet

Die Kripo hat zum Brand in Gröba eine positive Neuigkeit. Die Ermittlungen zur Ursache gestalten sich aber nicht einfach.

Laut Feuerwehr ist jedoch das gesamte Wohnhaus nicht mehr bewohnbar. Zwar sei vom Brand direkt nur eine Wohnung betroffen – unter anderem wurde ein Zimmer völlig zerstört. Durch die offene Wohnungstür habe der Rauch aber durch das gesamte Haus ziehen können. Sich jetzt dort aufzuhalten, sei gesundheitsgefährdend. Außerdem hätten die Kameraden aus Sicherheitsgründen alle Versorgungsleitungen getrennt.

Die Kameraden waren um 2.19 Uhr von der Leitstelle Dresden alarmiert worden. Beim Einsatz in Gröba waren 28 Feuerwehrleute vor Ort – von der Riesaer Hauptwache und den Wehren Gröba, Stadt, Weida und Oschatz. Sie hatten den Brand schnell löschen können.

Nachdem alle Menschen in Sicherheit waren, retteten die Kameraden auch noch drei Katzen über das Treppenhaus nach draußen. Ihr Einsatz war früh um fünf Uhr beendet. Einen Brand in dieser Größenordnung hatten die Riesaer Kameraden dieses Jahr noch nicht löschen müssen.