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Hoyerswerda

Seenlandkicker gehen in die Sommerpause

Erstmals werden nächste Saison in allen Altersklassen Kindermannschaften gebildet.

Ans Wasser zog es diese Seenlandkicker bei ihrer Abschlussfeier zur Einstimmung auf die Sommerferien.
Ans Wasser zog es diese Seenlandkicker bei ihrer Abschlussfeier zur Einstimmung auf die Sommerferien. © Foto: Seenlandkicker

Laubusch. Die Jugendmannschaften der Seenlandkicker gestalteten ihre Abschlussfeiern kurz vor Beginn der Sommerferien sehr unterschiedlich. Während die D-Junioren in Bluno einen Feuerwehr-Löschangriff probten, tobten sich die E-Junioren im Wasserpark am Senftenberger See aus. Die G- und F-Junioren wiederum verbrachten einen Tag am See auf Booten, um sich anschließend auf eine Nachtwanderung zu begeben, Stockbrot am Lagerfeuer zu backen und im Freien zu zelten. Auch die drei ältesten Altersklassen verbrachten ein gemeinsames Wochenende im Freien.Derweil geht der Blick schon voraus. Wie von Nachwuchsleiter Nils Hoffmann zu erfahren ist, werden die Seenlandkicker in der kommenden Spielsaison von den G- bis A-Junioren neun Jugendmannschaften stellen, teilweise doppelt besetzt, was einmalig in der Geschichte der hiesigen Region seit vielen Jahren ist. „Mit über 180 Kindern aus 23 Ortschaften stellen wir das größte und umfassendste Nachwuchsprojekt der Region im Fußball überhaupt“, schwärmt Nils Hoffmann. „Mit der SpG um Bernsdorf, Wiednitz und Straßgräbchen kooperieren wir schon seit einiger Zeit bestens im Großfeldbereich.“ Was die Vergangenheit immer wieder vor Augen führte und auch weiter führen soll, so der Nachwuchsleiter, sei die Tatsache, dass Alleingänge der Vereine auf kurz oder lang zum Scheitern verurteilt sind. „Von daher ist es sehr wichtig, so viele wie möglich mit einzubeziehen. Keine Grenzen und vor allem keine Ortsgrenzen zu ziehen.“ Es gehe um ein „Wir“-Gefühl. Die Seenlandkicker verstehen sich als Ausbildungsstützpunkt für die gesamte Region. Wo es die Jugendlichen nach ihrer Fußballausbildung bei den Seenlandkickern (Großfeld: SG Seenland) hinzieht, sei jedem selbst überlassen. „Hier werden keine Steine in den Weg gelegt, was oberstes Credo der Spielgemeinschaft ist.“ (nh/rgr)

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