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Segler dürfen in der Blauen Lagune bleiben

Der Stadtrat Görlitz stimmt am Donnerstagabend einem Kompromiss zu. Der Hafen Tauchritz soll aber das zentrale Wassersportzentrum am See bleiben.

Dürfte auch über 2021 bestehen bleiben: Der Segel-Stützpunkt in der Blauen Lagune. © Foto: privat

Die Stadt Görlitz strebt an, dass der Segelstützpunkt an der Blauen Lagune auf unbefristete Zeit bestehen bleibt, allerdings darf die Zahl der Liegeplätze nicht erhöht werden. Derzeit können 40 Boote dort liegen. Der Stadtrat beschloss gestern auf Vorschlag der Fraktion Bürger für Görlitz/Bündnisgrüne diese Regelung. Die Görlitzer Vertreter im Planungsverband Berzdorfer See sollen nun entsprechenden Veränderungen im Bebauungsplan zustimmen. 21 Stadträte stimmten dieser Lösung zu, acht enthielten sich der Stimme, es gab keine Gegenstimme.

Seit 2015 war der Segelstützpunkt nur bis Ende 2021 befristet. Anschließend sollten die drei Segelvereine von der Blauen Lagune zum Hafen umziehen, wo Hafenbetreiber Kommwohnen einen neuen Segelstützpunkt errichten soll.

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Oberbürgermeister Siegfried Deinege, der die Initiative der Bürgerfraktion frühzeitig übernommen hatte, sprach sich in der Diskussion für mehr Gemeinsamkeit am Berzdorfer See aus.  Zugleich sprachen sich Stadträte wie Rolf Weidle, Fraktionsvorsitzender des Bürgervereins, aber auch Joachim Schulze als Vertreter der Stadt im Planungsverband dafür aus,  den Hafen Tauchritz zum zentralen Wassersportzentrum am Berzdorfer See zu entwickeln. CDU-Stadtrat Octavian Ursu mahnte aber,  in dieser Hinsicht mehr zu tun.  In den zurückliegenden Jahren sei zu wenig  für einen attraktiven Hafen getan worden.  

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