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Hoyerswerda

Sehenswertes Torspektakel

Die Damen des SC Hoyerswerda bezwingen Plauen-Oberlohsa mit 41:36 (21:16).

SC Hoyerswerda Frauen-Handballmannschaft Saison 2019/2020
SC Hoyerswerda Frauen-Handballmannschaft Saison 2019/2020 © Foto: Werner Müller

Hoyerswerda. Vorige Woche zeigten die SC-Mädels nach der letzten Heimniederlage große Moral und erkämpfen noch einen Punkt in Zwickau. Am Samstag trafen sie nun in heimischer Halle auf den Tabellennachbarn. Verzichten musste die Mannschaft dabei auf Trainer René Althaus (gesperrt), Vanessa Huth, die zu einem Tunier in Berlin mit der Sachsenauswahl reiste, und Laura Rosemann, die sich in Zwickau am Knie verletzte. Alle Anhänger und Laura selbst hoffen nun auf die Auswertung des MRT in der kommenden Woche und dass sich die Verletzung nicht als schwerer herausstellt.

Das Spiel begann ausgeglichen. Nach dem ersten Drittel gelang dem SC erstmals eine 2-Tore-Führung zum 14:12 durch Marie Rubin. Schon jetzt zeigte sich, wie sehr mittlerweile die „Jungen Wilden“ Verantwortung übernehmen. Auch Betty Kulke bekam immer mehr Sicherheit in ihre Würfe und Marie Grabsch netzte von außen überlegt zweimal in Folge ein. Immer wieder zeigten die SC-Mädels sehenswerte Angriffe. Das 21:16 zur Halbzeit klingt schon fast wie ein Handball-Endstand.

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In die zweite Halbzeit starteten die SC-Mädels etwas schläfrig, Plauen verkürzte auf 21:19. Doch insbesondere jetzt übernahm Betty Kulke Verantwortung und netzte zweimal in Folge ein. Ihr gelangen insgesamt 15 Tore. In einer Phase mit vier Zeitstrafen aufeinander, in der die SC-Mädels zwischenzeitlich in doppelter Überzahl spielten, zeigte Nadja Irmisch mit vier Toren in Folge, wie wichtig sie für die Mannschaft ist und sorgte fünf Minuten vor dem Ende für einen 6-Tore-Vorsprung (38:32). Kurz vor Schluss gelang den furios aufspielenden SC-Mädels der, auch für Handball seltene, vierzigste Treffer. Umjubelter Abschluss war dann mit dem Schlusspfiff Alina Webers Tor zum 41:36. „Herzlichen Glückwunsch an die Mädels, zu diesem starken Sieg“, sagte Trainer Damian Reichart. „Für die Zuschauer war das heute natürlich ein schönes Spiel mit reichlich Toren. Aber für uns Trainer war es vor allem in der Abwehr nicht so toll. Was die Mädels im Angriff auf die Platte gebracht haben, Hut ab. Das war eine richtig starke Mannschaftsleistung und jeder hat seine Spielanteile super genutzt.“ (SC)

SC Hoyerswerda: Nicole Seidel, Ayline Trunsch (beide Tor), Vera Apitz (4), Betty Kulke (15/3), Nadja Irmisch (8/1), Greta Schmidt (1), Marie Grabsch (2), Annika Tschäge (2), Marie Rubin (3), Alina Weber (1), Charlott Schöps (4) und Lea-Michelle Schwarzbach (1).