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Seidel erweitert Anzeige gegen Aigner

Der frühere Sozialbürgermeister hatte die Ex-Stadträtin 2017 angezeigt. Nun kommen eine Ohrfeige und Beleidigung dazu.

© Jürgen Lösel

Schon seit 2014 gebe es in den sozialen Netzwerken verbale Auseinandersetzungen zwischen ihm und der ehemaligen PDS-Stadträtin Monika Aigner, sagt der früheren Dresdner Sozialbürgermeister Martin Seidel. Wegen Beleidigung und falscher Tatsachenbehauptung hatte er Aigner im August 2017 bei der Polizei angezeigt. Kürzlich trafen sich beide bei einer Delegiertenkonferenz und die Situation eskalierte: Aigner ohrfeigte Seidel. „Ich habe deshalb bei der Polizei angefragt, ob ich meine Anzeige erweitern kann, denn das Verfahren ist ja noch offen“, sagt er. Bisher habe er noch keine Antwort. „Wenn das nicht geht, zeige ich Frau Aigner erneut an“, sagt Seidel.

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CDU-Stadträtin Angela Malberg, die das Verhalten von Aigner bei Facebook mit „Du hast diesem unsäglichen Hetzer Paroli geboten!!! HELDIN!“ kommentierte, will jetzt eigentlich nicht mehr über die Geschichte reden. Schon gar nicht mit ihrer Partei. Diese sei auch noch nicht auf sie zugekommen. „Das ist meine höchstpersönliche Sache. Ich stehe nach wie vor zu dem Kommentar“, sagt die 66-Jährige. Wenn sie aber gewusst hätte, welche Welle das nach sich ziehen würde, hätte sie darauf verzichtet. Mehrere CDU-Mitglieder hatten sich vom Verhalten Malbergs distanziert. So wie auch der FDP-Kreisverband von wohlwollenden Äußerungen der Mitglieder Lässig und Genschmar zur Ohrfeige. (SZ/kh)

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