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Seifersdorfer wollen wieder kicken

Im Ortsteil gab’s mal einen Sportplatz. Er soll belebt werden. Viel braucht es dazu nicht.

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© Dietmar Thomas

Von Heike Heisig

Roßwein/Seifersdorf. Zur Ortsteilbegehung haben mehrere Seifersdorfer auf die kleine Delegation um Bürgermeister Veit Lindner (parteilos) gewartet. Die Einwohner wollten eine Bitte loswerden. Diese betrifft das Freigelände unmittelbar vor der Bagadi Ranch. Stangen am Rande des Geländes erinnern daran, dass darum einmal ein Ballfangnetz gespannt war.

„Hier hat sich schon immer eine Art Sportplatz befunden“, erklärten die Seifersdorfer. Jetzt bestehe unter der Anwohnerschaft der Wunsch, den Platz wieder für Sport und Spiel nutzen zu können. Mit dem Privateigentümer des Geländes haben die Seifersdorfer nach eigenen Angaben schon gesprochen. Der habe gegen diese Nutzung nichts einzuwenden. Er knüpfe daran lediglich die Bedingung, dass sich die Nutzer selbst um Ordnung auf der Fläche kümmern. Mit dem Gedanken haben sich die Einwohner offenbar schon angefreundet. Wie sie dem Bürgermeister sagten, erwarten sie nicht unbedingt, dass Mitarbeiter des Bauhofes den Rasen mähen. Das würden sie gegebenenfalls schon selbst übernehmen.

Auch Bänke und ein Papierkorb

Fußballtore sind aus dem Altbestand noch vorhanden. Benötigt werden noch zwei Leerrohre, in denen Masten für Volleyballnetze eingelassen werden können. „Außerdem wäre es schön, wenn für Seifersdorf eine Tischtennisplatte erübrigt, ein paar Bänke aufgestellt werden können und auch ein Papierkorb, damit wir vom Platz aufgesammelten Müll nicht immer mitnehmen und bei uns daheim entsorgen müssen“, gaben die Seifersdorfer dem Bürgermeister ihre Wünsche zu Protokoll. Was davon wie schnell abgearbeitet werden kann, ließ der Bürgermeister bei seinem Vor-Ort-Termin allerdings noch offen.

Störenfried auf dem Gelände ist eine alte Klär- oder Wasseranlage, die aus Sicherheitsgrünen auch noch eingezäunt ist. Dadurch können sich die Sportler auf dem Platz nicht so ausbreiten, wie sie es sich wünschen würden. Dennoch machen sie nicht die Forderung auf, dass die Anlage weg muss, ehe sie wieder mit dem Sport starten können.

Weg kann und soll nach den Vorstellungen von Veit Lindner allerdings ein alter Container. Der steht am Rande des Geländes und hat der Feuerwehr vor dem Umbau des neuen Schulungsraumes als Aufenthaltsraum gedient. Inzwischen wird der Container schon länger nicht mehr genutzt. Deshalb kann er demontiert, vorher das Mobiliar ausgeräumt werden.