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Seit drei Jahren mit gefälschtem Führerschein unterwegs

Der Fahrer geriet in eine Autobahnkontrolle. Nachdem er 300 Euro hinterlegt hatte, durfte er als Fußgänger von der Dienststelle gehen.

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© picture alliance / dpa

Görlitz. Zwischen den Autobahnanschlussstellen Nieder Seifersdorf und Kodersdorf war Bundespolizisten am Montag, gegen 21 Uhr, ein Nissan-Kleintransporter aufgefallen. Auf dem Rastplatz Wiesaer Forst erfolgte dann die Kontrolle des Fahrzeuges und seines Fahrers. Ein dabei vorgelegter Führerschein erwies sich später als Fälschung. Der Schein, der im Übrigen auf eine andere Person ausgestellt ist, wurde sichergestellt. Polnische Behörden teilten auf Nachfrage mit, dass der 36-Jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Mit dem Vorwurf des Fahrens ohne Fahrerlaubnis konfrontiert, räumte dieser ein, seit 2014 regelmäßig in Deutschland ohne gültigen Schein Auto zu fahren. Gegen den polnischen Kraftfahrer wird nun wegen des Verstoßes gegen das Straßenverkehrsgesetz und wegen Urkundenfälschung ermittelt. Bevor er als Fußgänger die Dienststelle verlassen durfte, hinterlegte er auf Anordnung 300 Euro zur Sicherung des Strafverfahrens. (szo)

Aus dem Polizeibericht vom 17. Oktober

Wachhund entwendet – Polizei sucht Zeugen

Zittau. Die Polizei sucht Zeugen zu einem Diebstahl eines Hundes. Unbekannte hatten in Zittau bereits am Freitagnachmittag, zwischen 17 und 17.30 Uhr, einen elf Monate alten Deutschen Schäferhund entwendet. Der 57-jährige Halter hatte den Vierbeiner zuvor an einen Mast am Löbauer Platz angeleint. Als das Herrchen wenig später wieder zurückkehrte, war der Hund spurlos verschwunden. Nachdem alle Suchmaßnahmen durch die Besitzer erfolglos waren, meldete sich der Halter am Montag bei der Polizei. Den Wert des Tieres bezifferte er auf etwa 3000 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Verbleib des Hundes geben können oder die Tat beobachtet haben, werden gebeten, sich im Polizeirevier Zittau-Oberland unter der Rufnummer 03583 62-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle wenden. (szo)

In Feuerwehr eingebrochen

Niesky. In der Nacht zu Montag sind in Niesky Unbekannte in ein Feuerwehr-Gebäude an der Konrad-Wachsmann-Straße eingedrungen. Dort durchwühlten die Täter die Räumlichkeiten sowie zwei im Dachgeschoss befindliche Wohnungen. Ob etwas entwendet wurde, konnte noch nicht gesagt werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 4.000 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (szo)

Zwei Raser über 100 km/h zu schnell

Großschweidnitz. In der Nacht zu Dienstag kontrollierte auf der S148 in Großschweidnitz der Verkehrsüberwachungsdienst die Geschwindigkeit Vorbeifahrender. An einer Bushaltestelle gilt die innerorts übliche Geschwindigkeitsbeschränkung von 50 km/h. Von den 240 gemessenen Fahrzeugen war jedes fünfte zu schnell unterwegs. Auf 22 von ihnen wird eine kostenpflichtige Verwarnung zukommen, die schnelleren anderen 26 müssen mit einem Bußgeld rechnen. Unter ihnen befanden sich auch der Fahrer eines in Görlitz zugelassenen Mercedes, sowie ein Toyota mit einem Bautzener Kennzeichen. Sie wurden mit erschreckenden 149 beziehungsweise 152 km/h vom System erfasst und waren damit jeweils etwa 100 Stundenkilometer schneller als erlaubt unterwegs. Der bundeseinheitliche Tatbestandkatalog sieht für beide Fahrer ein Bußgeld von 680 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie drei Monate Fahrverbot vor. (szo)

Garagen-Einbruchserie im Oberland

Leutersdorf/Ebersbach/Neugersdorf/Seifhennersdorf. Unbekannte Täter haben in den letzten Tagen im Oberland mehrere Garagen aufgebrochen. Die Diebe machten sich in Leutersdorf an einer Garage am Feldweg zu schaffen. Sie hebelten dazu das Tor auf, stahlen jedoch offenbar nichts aus den Räumlichkeiten. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 150 Euro. Auch in Neugersdorf waren die Unbekannten am Werk. Sie brachen dort in eine Garage an der Volksbadstraße ein. Dabei entstand Sachschaden in Höhe von rund 500 Euro. Entwendet wurde offenbar nichts. Unbekannte brachen zudem in der Nacht zu Dienstag in fünf Garagen eines Komplexes an der Rathenaustraße ein. Dabei entwendeten sie unter anderen einen Satz Winterreifen im Wert von etwa 600 Euro und verursachten einen Sachschaden von rund 1.000 Euro. Ob weitere Gegenstände entwendet wurden, war noch nicht bekannt.

In Seifhennersdorf schlugen die Täter ebenfalls zu. Sie öffneten gewaltsam das Tor einer Garage an der Rumburger Straße und entwendeten daraus einen Werkzeugkoffer sowie mehrere Radbolzen. Der Eigentümer bezifferte den Schaden mit etwa 150 Euro. Weiterhin hinterließen die Unbekannten einen Sachschaden von rund 50 Euro. Kriminaltechniker sicherten Spuren an den Tatorten. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. (szo)

Mopeds entwendet

Olbersdorf. Unbekannte haben im Verlaufe des Montags in Olbersdorf zwei Mopeds gestohlen. Die Kleinkrafträder der Marke Rex und Simson standen am Mühlgraben und hatten insgesamt einen Wert von etwa 2000 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und fahndet nach den Zweirädern. (tb)

Vorfahrtsunfall kostet 10000 Euro

Weißwasser. Am Montag war eine 58-Jährige mit ihrem Skoda auf der Dr.-Altmann-Straße in Weißwasser unterwegs. Als sie nach links in die Karl-Marx-Straße einbiegen wollte, übersah sie offenbar das von links kommende, vorfahrtsberechtigte Auto einer 47 Jahre alten Frau. Die beiden Pkw stießen zusammen, wodurch Sachschaden in Höhe von insgesamt rund 10000 Euro entstand. Verletzt wurde niemand, die nicht mehr fahrbereiten Autos schleppte ein Unternehmen ab. (szo)

Hirschkuh verliert gegen Transporter

Weißwasser/Trebendorf. Am Montagmorgen, gegen 6 Uhr, fuhr ein 57-Jähriger mit einem VW-Transporter auf der K 8476 in Richtung Trebendorf, als plötzlich eine Hirschkuh die Fahrbahn kreuzte. Der Mann konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, sodass es zum Zusammenstoß kam. An dem Volkswagen entstand Sachschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro. Das Tier überlebte den Unfall nicht. (szo)

Seit drei Jahren mit gefälschtem Führerschein unterwegs

Görlitz. Zwischen den Autobahnanschlussstellen Nieder Seifersdorf und Kodersdorf war Bundespolizisten am Montag, gegen 21 Uhr, ein Nissan-Kleintransporter aufgefallen. Auf dem Rastplatz Wiesaer Forst erfolgte dann die Kontrolle des Fahrzeuges und seines Fahrers. Ein dabei vorgelegter Führerschein erwies sich später als Fälschung. Der Schein, der im Übrigen auf eine andere Person ausgestellt ist, wurde sichergestellt. Polnische Behörden teilten auf Nachfrage mit, dass der 36-Jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Mit dem Vorwurf des Fahrens ohne Fahrerlaubnis konfrontiert, räumte dieser ein, seit 2014 regelmäßig in Deutschland ohne gültigen Schein Auto zu fahren. Gegen den polnischen Kraftfahrer wird nun wegen des Verstoßes gegen das Straßenverkehrsgesetz und wegen Urkundenfälschung ermittelt. Bevor er als Fußgänger die Dienststelle verlassen durfte, hinterlegte er auf Anordnung 300 Euro zur Sicherung des Strafverfahrens. (szo)

Bahnhof-Hausverbot für Angetrunkenen

Görlitz. In Gegenwart der Bundespolizei istam Montagabend gegen einen Angetrunkenen ein Hausverbot für den Görlitzer Bahnhof erlassen worden. Der Mann (63) allerdings weigerte sich, die Bahnhofshalle zu verlassen. Die Beamten erteilten dem Deutshcen daraufhin einen Platzverweis. Weil auch das nicht half, ist er anschließend ergriffen und aus dem Bahnhof geführt worden. Dagegen widersetzte er sich und verletzte dabei eine Bundespolizistin am Oberarm. In diesem Zusammenhang wird nun wegen des Verdachts des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Zudem ist vom zuständigen Bahnhofsmanagement Strafantrag wegen Hausfriedensbruch gestellt worden. Im Vorfeld des Hausverbots hatte der 63-Jährige wiederholt u.a. Reisende belästigt und sich über das Rauchverbot hinweg gesetzt. Sofern im Einzelfall keine Reiseabsichten glaubhaft gemacht werden können, gilt das Verbot bis zum April 2018. (szo)

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