Merken

Seit vier Jahren in Traumatherapie

Eine Alleinerziehende mit vier Kindern wird von der Diakonie betreut. Sie braucht eine neue Waschmaschine und Stabilität.

Teilen
Folgen
© Symbolfoto: Norbert Millauer

Von Kathrin Krüger-Mlaouhia

Großenhain. Beraterin Charlotte Mießner von der Diakonie kommt zwei Mal die Woche zum Hausbesuch: Schauen, was an Problemen ansteht, Hilfe geben in finanziellen Fragen und oftmals einfach nur reden. Das tut der Großenhainerin gut, die öffentlich nicht genannt werden will. Die 35-Jährige ist seit Juli im ambulant betreuten Wohnen, sie ist seit vier Jahren in einer Traumatherapie wegen psychischer Probleme. Seit sie sich im Vorjahr von ihrem Partner trennte, fiel es ihr zunehmend schwerer, ihren Alltag zu meistern. „Deshalb habe ich mir Hilfe gesucht, und ich bin froh, dass ich diesen Schritt zur Diakonie gegangen bin“, sagt die kräftige Großenhainerin.

Psychisch und auch finanziell geht es ihr nicht immer gut. Ihre Kinder sind zwischen acht und 16 Jahren alt, sie brauchten dringend neue Matratzen. Und auch die Waschmaschine der Familie zerlegt sich langsam in ihre Bestandteile. Eine neue musste her, bevor es ganz zu spät ist. Der Vater der jungen Frau ist da keine Hilfe.

Diakonie-Mitarbeiterin Charlotte Mießner stellte deshalb einen Antrag bei der Stiftung Lichtblick. „Ich bin sehr froh, dass es so was gibt“, sagt die Großenhainerin. Vor allem die schnelle, unbürokratische Unterstützung erstaunt sie. Hat sie doch mit Arztgesprächen und den Terminen mit dem Jugendamt für ihre Möglichkeiten schon viel zu tun. „Ich versuche das, was ich in der Therapie gelernt habe, anzuwenden, damit ich stabil bleibe“, meint die vierfache Mutter. Ihr Trauma geht auf ihre eigene Kindheit zurück.

So hilft „Lichtblick“

Schenken Sie Bedürftigen auch dieses Jahr Ihre Unterstützung und damit einen Lichtblick.

Sie können sicher sein, Ihre Spende kommt in gute Hände. Dafür sorgt wie bisher das enge Zusammengehen mit sozialen Einrichtungen, die die Hilfsanträge genau prüfen.

Ihr Kontakt: Hilfesuchende wenden sich bitte an Sozialverbände wie Diakonie, Caritas, DRK, Volkssolidarität, Arbeiterwohlfahrt, Jugend- u. Sozialämter und gemeinnützige Vereine, mit denen Lichtblick zusammenarbeitet.

Erreichbar ist Lichtblick Dienstag bis Donnerstag 9 bis 16 Uhr, Telefon 0351/4864 2846, Fax - 9661, E-Mail: [email protected]

Post: Sächsische Zeitung, Stiftung Lichtblick, 01055 Dresden

www.lichtblick-sachsen.de

Konto-Verbindung: Ostsächsische Sparkasse Dresden

IBAN: DE88 8505 0300 3120 0017 74, BIC: OSDDDE81

1 / 5

So wird die neue Waschmaschine, für die das Geld bewilligt wurde, ein Weihnachtsgeschenk für die Familie. „Das hilft mir sehr, ich bin dankbar und freue mich“, sagt die Alleinerziehende. „Wir prüfen eine Spende von Lichtblick bei jedem Klienten, der Hilfe braucht“, so die Beraterin.