Infomercial

Selbst gemacht liegt im Trend  

Wer neue Ideen für Handarbeiten und Basteleien sucht, findet bei zwei Dresdnerinnen sachkundige Hilfe. 

Selbstgemacht kommt von Herzen.
Selbstgemacht kommt von Herzen. © Foto: pixabay

Pixeln, Fädeln, Filzen, Nähen, Kleben, Häkeln: Das ist die Welt von Heike Türpe. In diese Welt lädt sie gern andere ein. Mit ihrem Laden „Perlefina“ an der Borsbergstraße hat sie sich ihren Traum erfüllt. Seit gut einem Jahr verkauft sie dort nicht nur Bastelmaterial aller Art, sondern bietet auch Kurse und Workshops zum Selbermachen an. Schmuck Marke Eigenbau ist derzeit der Renner bei den Mädchen. Da werden Ketten für die Oma oder die Freundin gefädelt oder gehäkelt. Gern finden sich auch Gruppen zusammen, um gemeinsam dem Hobby zu frönen. Bei allem gibt Heike Türpe Anleitung und Anregung, hat sich die ehemalige Chefsekretärin doch das nötige Fachwissen in Händlerseminaren, Schmuck- und Mineralienschulungen angeeignet. Eigene kreative Ideen kommen dazu. So erzählt sie, dass sie Zuckertüten übrig hatte. Anstatt sie fürs nächste Jahr einzulagern, überlegte sie, was man damit machen könnte. Heraus kam ein Adventskalender mit 24 Päckchen und Beleuchtung.

Arbeiten in Görlitz

Ob Arbeitsplatz, Ausbildung, Studium, Job für zwischendurch, Freiwilligendienst oder Ehrenamt: In Görlitz gibt es jede Menge gute Jobs!

Gerade jetzt in der kühleren Jahreszeit sind Kindergeburtstagsfeiern im Laden sehr beliebt. Das Geburtstagskind darf sich aussuchen, was es mit seinen Gästen machen möchte, und Heike Türpe bereitet alles dafür vor. Unterstützt wird sie von einer Angestellten und einer Praktikantin von der Fachoberschule für Gestaltung, die ihre Jahresarbeit hier anfertigt. Was ist denn heute so Trend beim Selbermachen? „Püppchen häkeln geht immer noch, Schmuck sowieso, aber ziemlich neu ist das Pixeln“, so Heike Türpe. Dabei werden aus einer Schablone winzige Plastikteilchen herausgebrochen und dann in verschiedenen Farben und Mustern zusammengesetzt. So entstehen beispielsweise Schlüsselanhänger oder Schilder – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Das Pixeln ist übrigens besonders bei Jungs angesagt. Wer bei Heike Türpe kreativ tätig werden will, kann sich auf der Homepage oder persönlich im Laden anmelden. Neben festen Kursen kann ganz individuell gearbeitet werden. Hobbykünstler haben die Möglichkeit, eigene Arbeiten im Mietregal auszustellen und zu verkaufen. Der hundert Quadratmeter große Laden ist das zweite Zuhause der 53-Jährigen: „Ich komme jeden Tag gerne, weil ich immer wieder Schönes erlebe und Begeisterung weitergeben kann.“

Keramik kreativ bemalen

Mit Begeisterung bei der Sache sind auch Kunden, die einen der beiden Läden von Manja Lieber aufsuchen. Sie hat 2004 als Franchise-Nehmerin von „Made by You“ den ersten auf der Förstereistraße eröffnet. 2013 kam der an der Schandauer Straße hinzu. In „Made by You“ kann man Keramik selbst bemalen. Mit etwa 150 Rohlingen – Tassen, Teller, Kannen, Vasen, Dosen, Figuren – ist die Auswahl riesig. Die Besucher können frei Hand eigene Ideen umsetzen oder Schablonen benutzen. Über 60 ungiftige Keramikfarben stehen dafür zur Verfügung. Bevor es losgeht, gibt es eine Einweisung durch Manja Lieber oder eine ihrer mittlerweile drei Angestellten. Nach dem Bemalen wird glasiert, anschließend kommt das verzierte Stück in den Brennofen. Nach etwa vier Tagen kann es dann stolz nach Hause getragen werden. Das Keramik-Bemalen kennt keine Altersgrenzen: Kindergeburtstage und andere familiäre Anlässe werden hier in kreativer Atmosphäre gefeiert. Sogar Junggesellenabschiede hat es schon gegeben. „Das ist ein ganz besonderes Gaudi“, lacht Manja Lieber. Gut angenommen wird auch das Nachtmalen, das ab und an freitags bis Mitternacht stattfindet. Wer sich nicht mit einem vorgefertigten Rohling zufriedengeben will, kann sich zu einem Töpfer- oder Schnupperkurs anmelden. Den gibt eine ausgebildete Töpferin – denn die Sache ist, wie Manja Lieber einräumt, nicht so leicht, wie sie aussieht. Umso schöner, wenn die Schale oder die Tasse rund und rissfrei gelungen ist. Auch zum Keramik-Bemalen empfiehlt sich die Anmeldung, man kann aber auch auf gut Glück vorbeischauen.