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Selbstbewusster Verlierer

Hinter Tennisprofi Alexander Zverev liegt die beste Woche des Jahres, trotz der Finalniederlage.

© dpa

Von Robert Semmler

Auch ohne die dritte Masters-Trophäe im Gepäck soll Alexander Zverev die deutsche Davis-Cup-Auswahl vor dem Viertelfinale in Spanien mit seinem frisch gewonnenen Selbstvertrauen inspirieren. Nur zwei Tage nach der Finalniederlage in Miami will der Hamburger am Dienstag in Valencia die Vorbereitung auf die nächste große Tennis-Aufgabe gegen die Gastgeber mit Rafael Nadal aufnehmen.

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Dem Hamburger bleiben nach dem 7:6, 4:6 und 4:6 gegen John Isner aus den USA dafür nur drei Tage, in denen er sich außerdem noch vom Hartplatz auf den roten Sand umstellen muss. „Natürlich ist das nicht einfach, aber das Selbstvertrauen durch gewonnene Matches wiegt das mehr als auf“, sagte der deutsche Teamchef Michael Kohlmann. „Für ihn persönlich ist es natürlich toll, dass er in Miami so erfolgreich gespielt hat.“

Zum Lohn für den Einzug in das dritte Masters-Finale nach den Erfolgen 2017 in Rom und Montreal kletterte Zverev in der neuen Weltrangliste am Montag vom fünften auf den vierten Platz. Zur Krönung seiner bisher besten Turnierwoche in diesem Jahr fehlte dem 20-Jährigen nicht viel. Er gab im zweiten und dritten Satz jeweils beim Stand von 4:4 seinen Aufschlag gegen Isner ab und zertrümmerte anschließend im entscheidenden Durchgang seinen Schläger. Der 32-Jährige brachte beim 5:4 sein Aufschlagspiel zum Turniererfolg durch und holte erstmals einen Titel der zweitwichtigsten Kategorie.

„Ich habe viele Fehler gemacht, die mir die ganze Woche lang nicht unterlaufen sind, schlecht von der Grundlinie gespielt“, sagte Zverev nach dem zweieinhalb Stunden dauernden Endspiel. Genau von diesem Teil des Platzes aus ist er auch in der Stierkampfarena von Valencia gegen den am Montag auf Rang eins der Weltrangliste zurückgekehrten Nadal und dessen Mitstreiter besonders gefordert. Gegen Pablo Carreno Busta hatte sich Zverev in Florida im Halbfinale durchgesetzt. (dpa)