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Sport

Selbstsicherheit vor dem Europacup

Die DSC-Volleyballerinen haben es auch in Erfurt eilig. Das nächste Training ist fast wichtiger.

Wie kürzlich nach dem Sieg im Pokal gegen Suhl konnten die Voleyballerinnen des DSC auch gegen Erfurt jubeln.
Wie kürzlich nach dem Sieg im Pokal gegen Suhl konnten die Voleyballerinnen des DSC auch gegen Erfurt jubeln. © Lutz Hentschel

Mit einer souveränen Vorstellung haben die Volleyballerinnen des Dresdner SC ihre „Thüringer Woche“ beendet. Das Team von Trainer Alexander Waibl ließ dem klaren 3:0-Heimerfolg vom Mittwoch gegen Suhl am Samstag einen 3:0-Auswärtssieg bei Schwarz-Weiß Erfurt folgen. Nach lediglich 73 Spielminuten waren die Sätze mit 25:16, 25:21, 25:18 eingetütet – und damit Rang vier in der Tabelle verteidigt.

„Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft sehr zufrieden. Wir haben sehr kompakt gespielt, gut aufgeschlagen, hervorragend in Block- und Feldabwehr agiert und auch im Angriff mehr Lösungen gehabt“, betonte Alexander Waibl. „Insgesamt haben wir nicht viel zugelassen.“ 

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Nicht zuletzt hat seine Mannschaft auch Kraft gespart. Das könnte sich nun auszahlen. Denn Waibl hatte seiner Mannschaft trotz der zwei Bundesligapartien eine intensive Athletik- und Kraft-Trainingswoche verordnet. Selbst am Donnerstag und am Sonntag nach den beiden Partien stand normales Training auf dem Programm.

Nur ein Training in vier Tagen

Diese Tortour ist bei Waibl – zumal nach Erfolgen – unüblich, aber angesichts der eng gestrickten nationalen und internationalen Spielpläne dringend notwendig. In den kommenden vier Tagen können die Dresdnerinnen nur eine Einheit absolvieren. Am Montag reist das Team zum Europacup-Rückspiel ins rumänische Bacau. 

Das Heimspiel hatte des DSC vor anderthalb Wochen mit 3:0 für sich entschieden und muss nun beim Tabellenzweiten der rumänischen Eliteklasse am Mittwoch noch zwei Sätze gewinnen, um ins Viertelfinale des Challenge-Cups vorzustoßen.

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Deshalb tritt der DSC die rund 1.600 Kilometer lange Reise bereits am Montag an, fliegt von Dresden über Zürich nach Bukarest. Aus der rumänischen Hauptstadt muss das Team dann noch fünf Stunden mit dem Bus in die 150.000 Einwohner-Stadt einplanen. „Wir können deshalb vor Ort nur eine Einheit am Dienstag einlegen“, erklärt Waibl. Die nicht weniger zeitraubende Rückreise frisst den kompletten Donnerstag.