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Seltener Sternenhimmel

Der Mond dunkelt ab und der Mars wird rot und groß. Am Freitag ist das einmalig.

© dpa

Von Verena Schulenburg

Kurort Hartha. Am Freitagabend lohnt sich der Blick in den Himmel. Denn in der Nacht zum Sonnabend können gleich zwei astronomische Ereignisse beobachtet werden: Eine Mondfinsternis und Mars in besonderer Nähe. Gunter Baumann vom Verkehrs- und Verschönerungsverein Tharandter Wald lädt daher am Freitag, dem 27. Juli, ab 20.45 Uhr an den Zeisigweg, nahe der Freiberger Straße, nach Kurort Hartha ein. Dort gibt es die Himmelsereignisse bei guter Sicht horizontnah durchs Fernrohr zu beobachten.

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Bei der totalen Mondfinsternis bewegt sich der Vollmond durch den Kernschatten der Erde. „Leider ist die Finsternis in Sachsen nicht in ihrer vollen Länge beobachtbar“, sagt Baumann. Geht der Mond hierzulande gegen 20.51 Uhr auf, befindet sich bereits mehr als die Hälfte seines Körpers im Kernschatten der Erde, erklärt er. Dennoch ist das Schauspiel sehenswert. Gegen 0.20 Uhr des 28. Juli verlässt der Mond den Kernschatten endgültig.

Während des Verlaufs der Mondfinsternis ist der Planet Mars in unmittelbarer Nähe des Mondes als auffallend rötlich strahlendes Himmelobjekt nicht zu übersehen. Sonne, Erde und Mars sind dann auf einer Linie. Damit ist eine Oppositionsstellung erreicht. Aus Sicht der Erde stehen sich Sonne und Mars genau gegenüber. Mars erscheint dabei noch die ganze Nacht über beeindruckend groß. Am 31. Juli kommt Mars der Erde noch einmal fast so nah, wie zuletzt im August 2003, erklärt Gunter Baumann. Erst 2035 wird der Abstand zwischen Erde und Mars wieder außergewöhnlich gering sein.