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Senior fällt auf Betrüger rein

Der Zittauer hat eine telefonische Gewinnbenachrichtigung über 126000 Euro erhalten. Um das Geld zu bekommen, sollte er auch einen Betrag zahlen – per Western Union.

© Julian Stratenschulte/dpa

Zittau. Ein Senior aus Zittau ist Opfer von Western-Union-Betrügern geworden. Ein angebliches Notariat informierte den 74-Jährigen telefonisch über eine Gewinnausschüttung diverser Firmen in Höhe von 126000 Euro. Offenbar geblendet von der Aussicht auf so viel Geld, ließ es ihn alle Vorsicht vergessen, teilt diePolizei mit. Zunächst überwies er eine Summe von knapp 2950 Euro per Western Union nach Usbekistan, um den Betrag zu erhalten. Kurz darauf forderten die Unbekannten nochmals 4000 Euro, da der vorige nicht eingegangen sei. Der Senior zahlte auch diesen Betrag. Von der versprochenen Geldsumme sah er laut Polizei natürlich keinen Cent. Derart hart auf den Boden der Realität zurückgeführt, wandte sich der Senior nun an diese.

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Die Kriminalpolizei ermittelt und rät dringend, genau zu prüfen, an wen und warum man Geld ins Ausland überweist. Lieber auch mal eine Nacht drüber schlafen und bei Zweifeln Rat bei Freunden oder der Polizei einholen, als anschließend das Nachsehen haben. (szo/tc)

Aus dem Polizeibericht vom Donnerstag

Senior fällt auf Betrüger rein

Zittau. Ein Senior aus Zittau ist Opfer von Western-Union-Betrügern geworden. Ein angebliches Notariat informierte den 74-Jährigen telefonisch über eine Gewinnausschüttung diverser Firmen in Höhe von 126000 Euro. Offenbar geblendet von der Aussicht auf so viel Geld, ließ es ihn alle Vorsicht vergessen. Zunächst überwies er eine Summe von knapp 2950 Euro per Western Union nach Usbekistan, um den Betrag zu erhalten. Kurz darauf forderten die Unbekannten nochmals 4000 Euro, da der vorige nicht eingegangen sei. Der Senior zahlte auch diesen Betrag. Von der versprochenen Geldsumme sah er natürlich keinen Cent. Derart hart auf den Boden der Realität zurückgeführt, wandte sich der Senior nun an die Polizei.

Die Kriminalpolizei ermittelt und rät dringend, genau zu prüfen, an wen und warum man Geld ins Ausland überweist. Lieber auch mal eine Nacht drüber schlafen und bei Zweifeln Rat bei Freunden oder der Polizei einholen, als anschließend das Nachsehen haben.

Polizei schnappt Unfallflüchtigen

Görlitz. Die Polizei hat in der Nacht zum Donnerstag bei der Anschlusstelle Görlitz einen Unfallflüchtigen stellen können. Der 38-jährige Pole befuhr zuvor mit einem VW Passat die A4 in Richtung Polen. Er kam an der Anschlussstelle Görlitz aus bisher ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Nachdem der VW ein paar Meter über das Bankett gefahren war, kam der Wagen zum Stillstand. Der Mann verließ zu Fuß die Unfallstelle und wollte flüchten.

Eine Streife der Bundespolizei fand den Unfallverursacher einige hundert Meter entfernt und übergab ihn an Beamte der Landespolizei. Schließlich hat sich der 38-Jährige nicht nur unerlaubt aus dem Staub gemacht, sondern offenbar vor Fahrtantritt auch Alkohol und Drogen konsumiert. Die Tests zeigten zum einen umgerechnet 0,88 Promille sowie die Einnahme von Betäubungsmitteln an. Dazu kam, dass der Beschuldigte seit Januar dieses Jahres nicht mehr im Besitz einer Fahrerlaubnis war.

Die Polizisten ordneten eine Blutentnahme an. Der Gesamtsachschaden betrug etwa 3200 Euro. Ein Abschlepper nahm den VW an den Haken. Im Ergebnis hat sich der Autofahrer wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Fahrerlaubnis und wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort zu verantworten.

Wolf vom Auto überfahren

Horscha. An der S121 bei Horscha hat sich am Donnerstagmorgen ein Wildunfall mit einem Wolf ereignet. Der Fahrer eines Audi konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern, als das Tier in der Dunkelheit die Fahrbahnseite wechselte. Nach der Kollision verendete das Raubtier in der Nähe. Ein Verantwortlicher kümmerte sich um die Beräumung. Am A4 entstand Sachschaden, der noch nicht näher beziffert werden konnte.

Beim Einbruch gescheitert

Görlitz. Unbekannte haben in der Nacht zum Mittwoch versucht, die Hintertür eines Geschäftes an der Berliner Straße in Görlitz aufzubrechen. Eindringen konnten die Täter aber nicht. Der Sachschaden betrug etwa 200 Euro.

Ein Telefonat mit Folgen

Zittau. Eine Streife des örtlichen Reviers hat am Mittwochvormittag an der Oststraße in Zittau die 47-jährige Fahrerin eines Jeep kontrolliert, da sie während der Fahrt ein Handy benutzte. Damit allein handelte sie sich schon Schwierigkeiten ein. So ahndet die Bußgeldstelle diese Ordnungswidrigkeit mit 100 Euro und einem Punkt in Flensburg. Obendrein kam dazu, dass die Frau ein rechtskräftiges Fahrverbot hatte und den Wrangler gar nicht hätte führen dürfen. Nun befasst sich auch die Staatsanwaltschaft mit dem Fahren ohne Fahrerlaubnis.

Unbekannte entwenden Auto

Zittau. Unbekannte haben in den Nachtstunden zum Donnerstag in Zittau einen Audi 80 entwendet. Der Wagen mit dem Kennzeichen GR-GA 253 parkte an der Neißstraße. Nach dem 26 Jahre alten Wagen wird international gefahndet. Der Zeitwert betrug etwa 2.000 Euro. Die Soko Kfz hat die Ermittlungen aufgenommen.

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