merken

Geld und Recht

"Sicher" muss auch wirklich sicher sein

Geld anlegen geht mit gewissen Risiken einher. Das müssen Kunden erkennen können, sagt die Verbraucherzentrale Hessen und mahnt einen Anbieter ab.

© dpa/Andrea Warnecke (Symbolfoto)

Frankfurt/Main. Keine Geldanlage ist vollkommen sicher. Doch in manchen steckt weit mehr Risiko als in anderen. Verbraucher müssen das auch erkennen können. Unwahre Angaben über die Vorteile und Risiken eines Produkts sind jedenfalls nicht erlaubt, erklären die Marktwächter-Experten der Verbraucherzentrale Hessen. Das regelt das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG).

Shopping und Events im ELBEPARK Dresden

180 Läden und Filialen und umfassende Serviceleistungen sorgen beim Shopping für ein Erlebnis. Hier stehen Ihnen 5.000 Parkplätze zur Verfügung.

Die Verbraucherschützer mahnten aus diesem Grund einen Anbieter ab. Dieser hatte für Spareinlagen geworben, bei denen das Geld der Anleger in Immobilienbeteiligungen und Edelmetalle investiert wird. Diese Sachwerte wurden als Argument für "maximale Sicherheit" der Anlage hervorgehoben. 

Die angebotene Vermögensanlage ist allerdings eine nachrangige Namensschuldverschreibung. Damit birgt das Investment nach Einschätzung der Verbraucherzentrale ein Risiko bis hin zum Totalverlust. Das Unternehmen änderte inzwischen seine Werbung. (dpa)