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Weißwasser

Sicherer und zielgerichtet durch Rietschen

Der Technische Ausschuss beschließt Veränderungen in der Verkehrsführung und die Einrichtung eines Infoleitsystems in Rietschen.

Das Vorfahrtszeichen im Kreuzungsbereich der Glaswerkstraße mit der Poststraße in Rietschen entfällt. Die Straße von rechts wird zur Grundstücksausfahrt.
Das Vorfahrtszeichen im Kreuzungsbereich der Glaswerkstraße mit der Poststraße in Rietschen entfällt. Die Straße von rechts wird zur Grundstücksausfahrt. © Rolf Ullmann

Die Ergebnisse einer Verkehrsschau im Bereich der Ortslage Rietschen westlich der Bundesstraße B 115 veranlassten die Mitglieder des Technischen Ausschusses, sich in ihrer ersten Sitzung im neuen Jahr mit den dabei erarbeiteten Empfehlungen und Regelungen zu befassen. Der Ausschuss beschloss einige Veränderungen in der Verkehrsführung in diesem Bereich, die in der nächsten Zeit umgesetzt werden. So ist vorgesehen, das Zeichen „Vorfahrt gewähren“ an der Grundstückszufahrt zur Muskauer Straße 23 zu entfernen. Denn durch die Veränderung der Verkehrsführung an der Seniorenwohnanlage des Familienunternehmens Kunze wird das zwischen der Poststraße und dem Grundstück verbleibende Straßenstück zu einer Grundstückszufahrt. Damit ist die Ausschilderung „Vorfahrt beachten“ nicht mehr erforderlich.

Entfernt wird auch die Vorfahrtsbeschilderung im Kreuzungsbereich Poststraße/ Glaswerkstraße. Durch die Sperrung des Bahnüberganges wurde die Glaswerkstraße zur Sackgasse. Damit erlangten beide Straßen eine gleichwertige Verkehrsbedeutung. Es ist vorgesehen, den Bereich der Glaswerkstraße sowie der Poststraße einschließlich der Bahnhofsstraße als 30er-Zone auszuweisen. Mit dieser Entscheidung berücksichtigt der Technische Ausschuss auch die Tatsache, dass zahlreiche Schüler der Förderschule, aber auch die Fahrgäste der Odeg diesen Bereich als Weg vom und zum Bahnhof sowie zur Bushaltestelle an der B 115 nutzen. Diese Regelung kommt auch den Mietern im altersgerechten Wohnen sehr entgegen. Durch die Geschwindigkeitsbegrenzung auf maximal 30 Kilometer pro Stunde wird ein Schritt unternommen, um das Risiko von Unfällen zu vermindern und damit die Sicherheit, insbesondere der Fußgänger, zu erhöhen.

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Die Straße „Neuer Weg“ wird künftig in den verkehrsberuhigten Bereich „Siedlungsweg“ und „Eichenweg“ eingebunden. Durch die entsprechende Ausschilderung wird diese Einbindung für alle Verkehrsteilnehmer sichtbar gestaltet. Jeder, der selten oder zum ersten Mal in einer ihm unbekannten Ortschaft unterwegs ist, freut sich, wenn ihm durch Hinweisschilder der Weg gewiesen wird. In Rietschen sollen in der nächsten Zeit an neun Standorten Hinweisschilder zur Gemeindeverwaltung, zur Sporthalle, dem Sportplatz, dem Kulturhaus Fema sowie zur Forest Village Ranch aufgestellt werden. Von ihren Aufstellungsorten an der Bundesstraße B 115, der Bautzener Straße sowie der Rothenburger Straße erleichtern sie es Ortsfremden, auf dem kürzesten Weg zu ihrem Ziel zu gelangen.

Ein weiteres Hinweisschild soll seinen Platz am Bahnhof Rietschen finden. Denn zahlreiche Schlachtenbummler, die ihre Teams bei Fußball- oder Handballvergleichen unterstützen wollen, nutzen für die An- und Abreise Züge der Odeg.

Das Ortsausgangsschild von Daubitz soll durch den Hinweis auf Walddorf ergänzt werden. Für die Realisierung des Infoleitsystems sind Kosten in Höhe von 3.500 Euro eingeplant. Die Arbeiten zur Einrichtung obliegen der Firma ArtTour. Die Mitglieder des Technischen Ausschusses gaben mit den gefassten Beschlüssen ihre Zustimmung zur Realisierung.

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