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Sicherung der Hochwaldbaude verschoben

Im Zittauer Haushalt ist in diesem Jahr kein Geld dafür eingeplant. Schuld ist eine fehlende Fördermittelzusage.

© SZ Thomas Eichler

Zittau. Die Stadt Zittau hat in diesem Jahr weniger Geld für die Unterhaltung der städtischen Grundstücke und baulichen Anlagen eingeplant. Der entsprechende Posten im Nachtragshaushalt ist um rund 925 000 Euro verringert worden, wie Stadtsprecher Kai Grebasch auf SZ-Nachfrage mitteilt. Zwei große Maßnahmen seien aus dem Plan herausgenommen worden, da der Finanzierungsanteil über Fördermittel nicht gesichert ist. Dazu gehört die Sicherung der Burgruine Karlsfried, für die ursprünglich 300 000 Euro vorgesehen waren, sowie die Sicherung der Hochwaldbaude mit einer geplanten Summe von gut 416 000 Euro.

Gleichzeitig sind Abbruchmaßnahmen über das Programm Brachenrevitalisierung von 2018 in die beiden nachfolgenden Jahre verschoben worden, was zu einer weiteren Verringerung von 335 000 Euro führt. Die Kürzung hatte zuvor im Ortschaftsrat von Hirschfelde für Kritik gesorgt. Ortsbürgermeister Bernd Müller (FUW) erklärte, dass er den Schritt nicht verstehen könne, angesichts des baulich desolaten Zustandes einiger städtischer Immobilien im Hirschfelder Ortszentrum.

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Laut Grebasch seien für die Instandhaltung in den Ortsteilen 23 000 Euro eingeplant. Zudem ist für 27 000 Euro eine Instandhaltung der Heizung in der Hirschfelder Faustballhalle vorgesehen. Den größten Posten nehmen mit rund 550 000 Euro die Abrisskosten für private und gemeindeeigene Maßnahmen ein. Eine Prioritätenliste, die nacheinander abgearbeitet werde, gebe es dabei nicht, so der Stadtsprecher. Der Stadtrat Zittau muss dem Nachtragshaushalt noch zustimmen. (SZ/jl)