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Zittau

Sie holt ihre 100. Goldmedaille

Ulrike Hiltscher aus Hirschfelde hat mit der LG Neiße bei den deutschen Meisterschaften das Finale gewinnen können. Allerdings denkbar knapp. 

Eine der Goldmedaillen hat Ulrike Hiltscher beim Siebenkampf der Frauen zur Leichathletik-Senioren-EM in Zittau 2012 errungen.
Eine der Goldmedaillen hat Ulrike Hiltscher beim Siebenkampf der Frauen zur Leichathletik-Senioren-EM in Zittau 2012 errungen. © Rafael Sampedro

Mit der 100. Goldmedaille bei Deutschen Meisterschaften endete der Wettkampf für Ulrike Hiltscher in München. Dort trat sie mit den Weißwasseranern Sigrid Böse, Christina Friedrich, Christine Kaiser und Marlies Asmus als LG Neiße in der Altersklasse W60 an. Das Team kam in die Endrunde und lieferte sich einen spannenden Kampf um den Meistertitel mit dem Düsseldorfer TV 1847 und der Startgemeinschaft Hamburg-Harburg. Am Ende trennten die drei Mannschaften 49 Punkte. 

"Das entspricht etwa Sechszehntel beim 100-Meter-Lauf, der furios für die LG Neiße begann", berichtet Mario Renner von der Leichtathletik-Abteilung der HSG Turbine Zittau, zu der auch Ulrike Hiltscher gehört. Sigrid Böse legte dabei einen Blitzstart hin und erreichte die zweitbeste Zeit. Ulrike Hiltscher lief auf den dritten Platz. "Das war die Grundlage für den späteren Sieg", so Renner. 

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Nach dem Weitsprung, Kugelstoß und dem 3.000-Meter-Lauf führte Hamburg mit 8 Punkten vor der LG Neiße , 60 Punkte dahinter lag Düsseldorf. Die 4x100-Meter-Staffel musste also die Entscheidung bringen. "Da Hamburg nicht so stark im Sprint war, lagen die Chancen für die LG Neiße oder Düsseldorf gut", erklärt Mario Renner. "Unsere Schlussläuferin Marlies kämpfte um jedes Zehntel und erreichte das Ziel 1,4 Sekunden hinter Düsseldorf als Zweite". Nun war banges Warten angesagt, bis die Entscheidung mit 9 Punkten Vorsprung für die LG Neiße fiel. "Das entspricht gerade mal Dreizehntelsekunden im Staffelrennen." So konnten sich die fünf Frauen über den Deutschen Meistertitel freuen. 

Die LG Neiße trat auch in der Alterklasse W40 an, mit den Nieskyern Daniela Kliche, Silvia Friedrich, Anke Zesewitz, Silvia Schmidt und Cornelia Berger sowie den Zittauerinnen Carola Wolf und Katrin Prochaska. Sie erreichten ebenfalls das Finale und kämpften dort noch um Platz 4. Den Rang davor holte sich diesmal der sächsische Dauerkonkurrent Neukieritzsch. "Bis zum Schluss war es wieder spannend", berichtet Mario Renner.  So trennten den Vierten (Startgemeinschaft Mittel-Unterfranken) und den Sechsten (LG Neiße) nur 29 Punkte, zum Fünften (HNT Hamburg) fehlten nur 15 Punkte. Allerdings sei schon die Qualifikation unter die ersten Sechs etwas Besonderes, so Mario Renner.

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