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Dresden

Sie kämpft für Dresdens Bäume

Fast 4.000 Menschen haben eine Petition Teresa Merinos unterzeichnet, die sich gegen zahlreiche Fällungen im Stadtgebiet Dresden wendet.

Teresa Merino will Bäume schützen. Deshalb hat sie eine Petition gestartet, dass auf privaten Grundstücken nicht mehr ohne Weiteres Bäume gefällt werden. © Sven Ellger

Am kommenden Donnerstag übergibt Teresa Merino die Petition „Natur macht glücklich“ an den Sächsischen Landtag. Darin fordern sie und knapp 4.000 Unterzeichner, den Paragraf 19 des Sächsischen Naturschutzgesetzes so zu ändern, dass der Baumschutz in hiesigen Kommunen nicht weiter auf Landesebene eingeschränkt wird. Sachsen schränkt seit 2010 als einziges Bundesland den Schutz von Bäumen auf bebauten Grundstücken ein.

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Laut Petition sollen Bäume ab 80 Zentimeter Stammumfang, gemessen in einer Stammhöhe von einem Meter, als schützenswert erklärt werden. Zudem soll die Frist von drei Wochen für die Bearbeitung eines Antrags auf Beseitigung von Bäumen entfallen. Die Informatikprofessorin Merino, die seit 2008 in Dresden lebt, hat in den vergangenen Jahren sehr häufig beobachtet, wie Bäume auf privaten Grundstücken gefällt wurden. Im August 2018 startete sie die Online-Petition. Laut Gehölzschutzsatzung sind Nadelbäume, aber auch Obstbäume, Pappeln, Birken und Weiden auf bebauten Grundstücken ohne Schutz sind. Wie viele bereits gefallen sind, weiß die Stadt nicht, weil es kein Baumkataster für private Grundstücke gibt. (SZ/kh)