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Leben und Stil

Sieben Regeln für einen guten Schlaf

Natürlich wissen Sie, was für eine erholsame Nacht nötig ist. Aber warum haben dann so viele Menschen Schlafprobleme? Hier können Sie Ihr Wissen testen.

Spätestens eine Stunde vor der Nachtruhe sollte man helles Licht meiden. © dpa/Friso Gentsch

1. Bettzeit: Unsere innere Uhr lässt sich nicht gern austricksen. Deshalb: Gehen Sie jeden Tag zur gleichen Zeit ins Bett und stehen Sie morgens um die gleiche Zeit auf. Feste Ruhezeiten fördern nachweislich einen gesunden Schlaf. Mittagsschlaf sollte, wenn überhaupt, höchstens 30 Minuten dauern.

2. Ernährung: Essen bedeutet Arbeit für den Magen. Je später und je mehr man am Abend isst, desto mehr stört der Verdauungsprozess den Schlaf. Deshalb möglichst drei bis vier Stunden vor dem Schlafengehen keine größeren Mengen mehr zu sich nehmen – aber auch nicht hungrig ins Bett kriechen, denn das erschwert das Einschlafen ebenso.

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3. Trinken: Auch mit voller Blase schläft es sich schlecht. Senioren sollten vor allem vormittags viel trinken und zum Abend hin weniger. Weil Koffein munter macht, sollte man auf Kaffee, Cola und schwarzen Tee fünf bis elf Stunden vor dem Schlafengehen verzichten. Ausnahmen bestätigen die Regel – deshalb einen Selbsttest machen.

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4. Raumtemperatur: In einem warmen Zimmer schläft es sich schlecht – klar. Es darf aber auch nicht zu kalt sein. Schlaftherapeuten empfehlen eine Raumtemperatur zwischen 17 und 19 Grad Celsius. Von Klimaanlagen raten sie allerdings ab.

5. Licht: Dunkelheit gibt dem Körper ein Schlafsignal. Spätestens eine Stunde vor der Nachtruhe sollte man daher helles Licht meiden. Das Gleiche gilt, wenn man nachts munter wird. Als Wachmacher gelten auch Smartphones und Monitore mit LED-Bildschirmen, die Licht mit hohem Blaulichtanteil aussenden. Tipp: Nachtmodus aktivieren.

6. Sport: Sportliche Aktivitäten fördern den Schlaf – vorausgesetzt, man trainiert regelmäßig, ausgewogen und nicht zu spät am Abend. Wer sich bis zur Erschöpfung verausgabt, erreicht eher das Gegenteil – genauso wie jene, die sich zu wenig bewegen.

7. Tabus: Das Bett ist ausschließlich zum Schlafen da – und zum Sex. Arbeit und Streit haben hier nichts zu suchen. Wer partout nicht einschlafen kann, sollte aufstehen und beispielsweise etwas Entspannendes lesen. (rnw/sk)