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Bautzen

Sieben Wildunfälle an einem Tag

Die Morgenstunden und die Abenddämmerung sind für Autofahrer jetzt besonders gefährlich. Tier queren häufig die Straßen. Das kann schlimm enden.

Die Zahl der Wildunfälle nimmt in dieser Jahreszeit zu. (Symbolbild)
Die Zahl der Wildunfälle nimmt in dieser Jahreszeit zu. (Symbolbild) © obs/HUK Coburg

Kamenz. Mehrere Wildunfälle haben sich am Donnerstag im Kamenzer Land ereignet. Gemeldet wurden Zusammenstöße unter anderem aus Liebenau, Rehnsdorf, Miltitz, Lichtenberg und Ottendorf-Okrilla. Sieben Wildunfälle hat es innerhalb von 24 Stunden im Landkreis Bautzen gegeben. Schlechte Sichtverhältnisse und Nässe kombiniert mit den vermehrten tierischen Wanderungen erhöhten nach Information der Polizei die Unfallgefahr.

Insgesamt fünf Wildschweine, zwei Rehe und ein Fuchs querten in den Morgenstunden und vor allem in der Abenddämmerung die Straßen in den Orten. Durch die Zusammenstöße entstand ein Sachschaden von insgesamt rund 9 000 Euro an den betroffenen Fahrzeugen. Die meisten Tiere flüchteten. Die Polizisten informierte in allen Fällen, die entsprechenden Jagdpächter, welche sich auf die Suche nach den möglicherweise verletzten Tieren machten. Personen kamen nicht zu Schaden. 

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Die Polizei rät besonders in Wäldern und an Feldern, den Fuß vom Gas zu nehmen und zu erhöhter Aufmerksamkeit. Es ist empfehlenswert den Fahrbahnrand im Auge zu behalten. Steht Wild auf der Straße, heißt es bremsen, aber nicht ausweichen. Konnte ein Zusammenstoß nicht verhindert werden, ist der Unfall bei der Polizei zu melden. (SZ)

Dacia kollidiert mit Sattelzug

Salzenforst. Ein Dacia-Fahrer hat am Donnerstag beim Auffahren auf die A 4 an der Raststätte Oberlausitz nahe Salzenforst in Richtung Dresden einen Verkehrsunfall verursacht. Beim Wechsel vom Beschleunigungsstreifen auf die durchgehende Fahrbahn missachte der 81-Jährige die Vorfahrt eines Sattelzugs. Es kam zum Zusammenstoß. Verletzt wurde dabei niemand. Schaden: rund 5 000 Euro.

Gestohlenes Moped wieder aufgetaucht

Sohland/Schirgiswalde. Sein verschwundenes Moped konnte ein Mann am Donnerstag wieder in Empfang nehmen. Vor einigen Wochen war das Zweirad der Marke Sachs Prima an der Sohlander Bahnhofstraße gestohlen worden. Unverhofft wurde es nun im Vorgarten eines Grundstücks am Rande des Bergwegs in Schirgiswalde wiedergefunden. Wie das Moped, das einen Wert von rund 1 500 Euro hatte, dorthin gelangt ist, wird nun ermittelt.

Jugendliche bei Unfall verletzt

Kamenz. Ein Pkw und ein Moped stießen am Donnerstagnachmittag auf der Macherstraße in Kamenz zusammen. Der 84-jährige Renault-Fahrer war auf der Saarstraße unterwegs und wollte in die Macherstraße einbiegen. Dabei beachtete er offenbar die Vorfahrt der Simson-Fahrerin nicht. Die 17-Jährige verletzte sich bei der Kollision schwer. Rettungskräfte brachten sie ins Krankenhaus. An dem Clio und dem Kleinkraftrad entstand ein Sachschaden von insgesamt rund 700 Euro.

Mit Enkeltrick gescheitert

Bautzen/Görlitz. Während der zurückliegenden Tage haben bislang noch unbekannte Betrüger mehrere Male versucht, verschiedenen Menschen telefonisch Ausnahmesituationen vorzutäuschen, um ihnen Teile ihres Vermögens zu nehmen. Allein am Freitag gaben sich zwei Männer als Enkel der jeweilig Angerufenen aus. Anschließend baten sie um mehrere tausend Euro Bargeld, benötigten sie diese zum Beispiel für den Kauf eines neuen Autos. Die Gebetenen überließen den Unbekannten derweil nichts.

Über die Bundesstraße gerast

Weigsdorf-Köblitz. Mit 82 Kilometer pro Stunde wurde am Donnerstag ein Ford mit Bautzener Kennzeichen auf der B 96 in Weixdorf-Köblitz beblitzt.  Erlaubt sind an dieser Stelle 50 km/h. Die Fahrerin erwarten jetzt ein Bußgeld von 160 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein Monat Fahrverbot. Die Polizei hatte das Geschwindigkeitsmessgerät von 7.15 bis 12.15 Uhr aufgestellt. Von den rund 840 in Richtung Bautzen war elf zu schnell, in Richtung Oppach sechs. 

Marihuana im Rucksack entdeckt

Uhyst. Die Bundespolizei kontrollierte am Donnerstag gegen 8.15 Uhr auf der A4 bei Uhyst einen in Richtung Görlitz fahrenden Mercedes Benz Sprinter. Der 32-jährige Fahrer aus Polen hatte in seinem Rucksack unter dem Boden zwei Alufoliepäckchen und eine kleine Plastikschachtel mit Marihuana versteckt. Das Gewicht beträgt etwa 11,7 Gramm. Gegen den Mann ermittelt nun die Landespolizei wegen dem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz. Er durfte kurze Zeit später seine Reise fortsetzen.

Auto ohne Versicherung

Kleinwelka. Eine 46-jährige deutsche Fahrerin eines Opel Corsa wurde am Donnerstag 2019 gegen 16 Uhr in Kleinwelka durch Bundespolizisten gestoppt und ihr die Weiterfahrt untersagt. Ihr im Landkreis Bautzen zugelassener Wagen wurde stillgelegt,  weil seit Juli kein Versicherungsschutz mehr besteht. Die Beamten entfernten vor Ort die Zulassungsplaketten.