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Siemens-Arbeiter radeln nach München

Um ihren Protest gegen die Pläne des Unternehmens Ausdruck zu verleihen, wollen 35 Görlitzer Siemens-Mitarbeiter ein Zukunftspapier nach München bringen - mit dem Fahrrad.

© Nikolai Schmidt

Görlitz. Am Freitagvormittag sind etwa 35 Mitarbeiter des Siemens-Werkes in Görlitz auf ihren Fahrrädern nach München gestartet. Sie wollen am Mittwoch in der bayerischen Landeshauptstadt sein. Dann findet in der Münchner Olympiahalle die Aktionärsversammlung von Siemens statt.

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Bildergalerie von der Siemens-Protesttour

Die Beschäftigen überbringen den Aktionären ein Zukunftspapier, das den möglichen Weg für das Siemens-Werk in Görlitz aufzeigt und das in den vergangenen Wochen vom Betriebsrat entwickelt worden war. Generalsuperintendent Martin Herche und der katholische Bischof von Görlitz, Wolfgang Ipolt, haben die Radfahrer auf den ersten Metern bis zur Stadtgrenze symbolisch begleitet, ebenfalls auf dem Fahrrad.

In fünf Etappen fahren die Beschäftigten als Botschafter ihrer Belegschaft die rund 550 Kilometer nach München. Auf jeder Etappe wird es ein besonderes Zwischenziel geben, wo sie zeigen werden, wie das Siemens-Werk in Görlitz bestehen kann. (szo)