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Siemens-Radfahrer kurz vorm Ziel

Die Siemens-Rad-Tour ist am Dienstag in Dachau eingetroffen. Bei dieser Etappe gab es einen Unterschied zu den vorangegangenen Tagen.

© privat

Die Siemens-Rad-Tour ist am Dienstag in Dachau eingetroffen. Heftiger Regen bei drei Grad begleitete den Tross auf den letzten der rund 150 Kilometer auf dieser Etappe. Sie begann am Dienstagmorgen auf der CVJM-Burg Wernfels. Im Unterschied zu den vorangegangenen Tagen gab es heute keine Zwischenstationen vor Siemens-Werken oder Unternehmen, wo Anlagen aus Görlitz in Betrieb sind. Am Mittwoch geht es dann noch ein letztes Mal für wenige Kilometer auf die Räder, bis das Ziel der Tour erreicht ist – die Olympiahalle im Herzen Münchens, in der die Jahreshauptversammlung der Siemens-Aktionäre stattfinden wird.

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Dort werden die Görlitzer Siemens-Mitarbeiter ein Zukunftspapier an die Vertreter der Anteilseigner überreichen, das Betriebsrat, IG Metall und Beschäftigte entwickelt haben. Verstärkung erhalten die Radler dazu von rund 70 Siemens-Mitarbeiter aus Görlitz, die in der Nacht zum Mittwoch um Mitternacht vom Siemens-Tor an der Lutherstraße mit Bussen nach München starten. Die IG Metall fordert von Siemens-Chef Joe Kaeser, endlich die Schließungspläne vom Tisch zu nehmen. „Joe Kaeser muss seinen Worten Taten folgen lassen und vor allem müssen dann auch alle Ebenen des Managements in derselben Weise handeln. Andernfalls können wir keine weitere Deeskalation in diesem Konflikt bewirken“, erklärt Jan Otto, Chef der IG Metall in Ostsachsen. (szo/sb)