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Görlitz

Sind Radler in der Altstadt zu rasant unterwegs?

Zu oft gehe es auf Brüder- und Neißstraße zu gefährlich zu, findet ein Görlitzer. Radler-freie Zone soll die Straße aber nicht werden.

Unbelebt wie selten: Gerade an den Wochenende ist auf der Brüderstraße viel los.
Unbelebt wie selten: Gerade an den Wochenende ist auf der Brüderstraße viel los. © Archiv/Rolf Ullmann

Wie der Verkehr auf der Neißstraße in der Görlitzer Altstadt geregelt sein soll, war über Jahre ein Thema. Für Durchgangsverkehr ist sie geschlossen, für Radfahrer aber offen. Ebenso die anschließende Brüderstraße. Auf beiden Straßen seien Radfahrer oft mit sehr hoher Geschwindigkeit unterwegs, erzählte Kurt Bernert vom Bürgerrat Innenstadt West im jüngsten Stadtrat.

Beide Straßen sind stark durch Fußgänger frequentiert, nicht zuletzt Touristen. "Man kann nie ausschließen, dass ein Kind mal plötzlich über die Straße läuft." Er selbst sei dort auch viel per Rad unterwegs, „aber manche jagen dort durch in Richtung Altstadtbrücke“, schildert Bernert. Ob man vielleicht ein Fahrradfahrverbot einrichten könnte. 

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Für die Touristenmeile durch die Görlitzer Altstadt kann sich das Rathaus eine solche Zone vorstellen. Die Initiative müsste aber von anderen kommen.

Zum einen sei es verkehrsrechtlich fraglich, so Bürgermeister Michael Wieler. Zum anderen stehe die Frage, ob das wirklich gewollt ist. „Was Sie beschreiben, trifft in vielen Situationen in der Stadt zu.“ Ob man wirklich zu allen sagen will „Bitte absteigen“, weil fünf Prozent sich nicht richtig verhalten? Unterbinden wolle er das Radfahren nicht. (SZ)

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