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Riesa

Sirenen heulen in Nünchritz

Im Chemiewerk steht die jährliche Großübung bevor. Sie hat auch Auswirkungen auf den Straßenverkehr.

©  Sebastian Schultz

Nünchritz. Die Werkfeuerwehr von Wacker Chemie führt am kommenden Donnerstag in den frühen Abendstunden im Werk Nünchritz die alljährliche Übung durch. Mehrere Ortsfeuerwehren aus Nünchritz und der benachbarten Gemeinde Glaubitz sowie Rettungskräfte aus dem Umkreis nehmen daran teil, so das Chemieunternehmen.

Die Katastrophenübung soll demnach nicht nur für die Feuerwehrleute unter möglichst realen Bedingungen stattfinden. Auch Straßenverkehrsteilnehmer werden betroffen sein. Denn es sollen auch die großen, weißen Hinweistafeln, die vor Jahren in Nünchritz auf der Meißner und in Leckwitz auf der Hauptstraße errichtet wurden, aktiviert. Sie zeigen dann, wie im Ernstfall, ein Fahrverbotsschild an. Das bedeutet, dass die Straße von Nünchritz nach Leckwitz gesperrt ist. Auch für Nutzer des hier ausgewiesenen Elberadweges.

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Amtlich vorgeschrieben

Eine jährliche Übung schreibt die Landesdirektion Sachsen für die Wacker-Werkfeuerwehr vor. Geübt wird dabei die Zusammenarbeit mit den freiwilligen Feuerwehren der Gemeinden Nünchritz und Glaubitz. Die Einsatzkräfte werden wie im realen Fall durch Sirenen alarmiert. Je nach Szenario übernehmen die freiwilligen Feuerwehren Aufgaben, die ihrer Ausrüstung und ihren Kompetenzen entsprechen. Die Gemeindefeuerwehren üben dabei die Kommunikation und die übergreifende Organisation während eines Einsatzes mit der Werkfeuerwehr.

Die Übung wird unter Berücksichtigung der tatsächlichen Bedingungen, wie zum Beispiel Windrichtung, durchgeführt. Insgesamt werden über 100 Kräfte an der Einsatzübung teilnehmen. Nach der Einsatzübung finden Auswertungen mit der Werk-Einsatzleitung, den Einsatzteams, der Werkfeuerwehr, den freiwilligen Feuerwehren und der Johanniter Unfallhilfe statt. (SZ)