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Skelettfund: Gesicht des Toten wird rekonstruiert

Noch immer ist nicht klar, wer die Leiche ist, die im Oktober am Waldstadion in Oelsa gefunden wurde. Die Polizei hofft auf neue Hinweise.

Unweit des Oelsabaches hatte ein Pilzsammler Anfang Oktober den grausigen Fund gemacht. © Archiv/Eric Münch

Im Fall des Skeletts, das vergangenen Oktober in der Dippoldiswalder Heide gefunden wurde, ist nun eine Rekonstruktion der Gesichtsweichteile vorgesehen. „Uns geht es darum, dem Skelett ein Gesicht zu geben und so vielleicht Hinweise zu erhalten, mit denen die Identität des Toten geklärt werden kann“, sagt Polizeisprecher Marko Laske. In den kommenden Wochen wird das Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt in Magdeburg das Gesicht an dem Schädel rekonstruieren. Das Ergebnis soll dann veröffentlicht werden, so Laske.

Die rechtsmedizinische Untersuchung habe zwischenzeitlich ergeben, dass es sich bei dem Skelett um die sterblichen Überreste eines jungen Mannes handelt. Die skelettierte Leiche konnte bislang allerdings keinem Vermisstenfall zugeordnet werden. Auch die zahnmedizinische Untersuchung und der Abgleich der DNA brachten keine Ergebnisse, so Laske.

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Unweit des Oelsaer Waldstadions hatte ein Pilzsammler Anfang Oktober den grausigen Fund gemacht. Kriminalisten untersuchten die sterblichen Überreste. Im Ergebnis der Tatortarbeit ließen sich weder Alter, Geschlecht noch Liegezeit bestimmen. Daraufhin wurde das Skelett rechtsmedizinisch untersucht. Hinweise auf Gewalteinwirkung seien dabei für die Rechtsmediziner nicht erkennbar gewesen. „Die Todesursache ist nach wie vor unklar“, sagt Marko Laske.

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