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Skifahrer müssen sich gedulden

Die Schneemengen an den Bergen der Region reichen noch nicht, um die Lifte anzuwerfen.

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So sah es im Januar vorigen Jahres in Rugiswalde aus. Levin hatte mit seiner Mutter viel Spaß beim Skifahren.
So sah es im Januar vorigen Jahres in Rugiswalde aus. Levin hatte mit seiner Mutter viel Spaß beim Skifahren. © Steffen Unger

Bautzen. Bei einem Blick aus dem Fenster stellt sich für viele Wintersportfreunde die Frage, ob es in der Region bereits jetzt möglich ist, Ski zu fahren, zu rodeln oder die Schlittschuhe anzuschnallen. Die SZ gibt einen Überblick, wie die Bedingungen sind.

Sohland

Im Sohlander Ski-Areal Tännicht laufen die Schneekanonen seit Donnerstagabend, solange es kalt genug ist. Zuerst werden die Schanzenanlagen beschneit. Denn am 12. Januar ist der Sohlander Skiclub Gastgeber für den Sachsenspokal im Skisprung und in der Nordischen Kombination (Skispringen und Langlauf). Weder der Skilift in Sohland noch der in Wehrsdorf liefen am Freitagmittag. Dafür lag noch zu wenig Schnee. Auch Loipen waren noch nicht gespurt. Skilanglauf ist im Sohlander Oberdorf aber auch ohne präparierte Spuren gut möglich. Aktuelle Informationen zu den Wintersportbedingungen gibt es am Wochenende auf den Internetseiten der Liftbetreiber und am Schneetelefon.

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Schneetelefon Sohland: 1 035936 429011

www.skilift-wehrsdorf.ibk.me

www.skiclub-sohland.de

Rugiswalde

Der Skiclub Rugiswalde steht in den Startlöchern. Seit Donnerstag sind vier Schneekanonen in Betrieb, um die Piste für Skifahrer und Snowboarder mit Kunstschnee zu beschneien. Am Freitagvormittag reichte die Schneedecke jedoch nicht für Abfahrten aus; mindestens 20 Zentimeter müsste sie hoch sein. Wann die Wintersportsaison in dem Neustädter Ortsteil beginnt und der Lift in Betrieb geht, teilt der Skiclub kurzfristig auf seiner Internetseite mit.

www.skiclub-rugiswalde.de

Steina/Ohorn

In Steina und in Ohorn im Westlausitzer Bergland wartet man noch auf Schnee. „Für das Spuren der Langlaufloipen reicht der Schnee nicht“, so Steinas Bürgermeister Achim Garten. Auch die Eisbahn kann nicht geöffnet werden, da zum Präparieren der Fläche die Temperaturen zu hoch sind. Der Skilift in Ohorn ist derzeit nicht im Betrieb. Auch hier fehlt Schnee.

Waltersdorf

Im Zittauer Gebirge ist Wintersport nur bedingt möglich. Die Schneehöhe auf der Lausche liegt bei bis zu zehn Zentimeter. Das reicht nicht aus, um die Lifte zu öffnen. „Allerdings sind die Bedingungen auf der Roderbahn sehr gut“, so Karina Dammert vom Naturparkhaus. Die Skiwanderwege konnten wegen der geringen Schneehöhe noch nicht gespurt werden. 

Elstra

Am nördlichsten Skihang in Sachsen liegt zwar etwas Schnee, aber das reicht nicht für Ski alpin. „Wir brauchen noch 15 Zentimeter, damit es sich lohnt, den Lift anzuwerfen“, sagt Ski-Abteilungsleiterin Diana Ullrich von Grün-Weiß Elstra. „Wir werden also in Rugiswalde trainieren.“ (SZ)