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Formschwacher Freitag fliegt weiter mit

Der Skispringer aus Aue darf wieder im Weltcup ran. Es gibt noch einen anderen Enttäuschten - und am Wochenende das nächste Heimspiel.

Richard Freitag steckt seit Wochen in der Krise fest.
Richard Freitag steckt seit Wochen in der Krise fest. © dpa/Grzegorz Momot

Mit den formschwachen Mannschafts-Weltmeistern Markus Eisenbichler aus Siegsdorf und Richard Freitag aus Aue gehen die deutschen Skispringer in den Heim-Weltcup in Willingen. Beide gehören zum sechsköpfigen Aufgebot für die Wettbewerbe am Wochenende in Nordhessen. Die Hoffnungen ruhen auf dem Vierschanzentournee-Dritten Karl Geiger aus Oberstdorf und Stephan Leyhe. Der Lokalmatador hatte beim Weltcup in Sapporo als Zweiter den zweiten Podestplatz seiner Karriere gefeiert.

Bei den Springen in Japan hatten der dreifache Weltmeister Eisenbichler und Freitag dagegen schwer enttäuscht. Eisenbichler, der sich Anfang 2020 an der Hand verletzt hatte, holte als 26. und 34. gerade mal fünf Weltcuppunkte. Der seit Wochen kriselnde Freitag ging als 47. und 51. leer aus.

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Vater Holger Freitag war für die DDR erfolgreich, Bruder Richard holte mit dem Team Silber bei Olympia 2018. Nun startet auch Schwester Selina im Weltcup.

"Markus Eisenbichler konnte seine Leistung leider nicht so zeigen. Es fehlt ihm nach seiner Verletzung einfach noch an Substanz. Auch Richard Freitag hatte noch schwer zu kämpfen", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher. Der Ausblick auf Willingen sei "positiv". Die Wettkämpfe auf der Mühlenkopfschanze seien "immer ein großes Highlight für uns". (sid)