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Kamenz

Slow Food Lausitz zu Gast in Nebelschütz

In Nebelschütz will die Organisation sehen, wie Lebensmittel umweltverträglich hergestellt werden können. Auch eine Baumpflanzung ist geplant.

Auch der Garnelenzuchtanlage soll ein Besucht abgestattet werden.
Auch der Garnelenzuchtanlage soll ein Besucht abgestattet werden. © Wolfgang Wittchen

Nebelschütz. Am Sonnabend, dem 24. August, findet eine besondere Veranstaltung in der Gemeinde Nebelschütz statt. Sie trägt den Titel „Slow Food Lausitz zu Besuch in der Gemeinde Nebelschütz – Ort des Wandels, der Bewahrung, der Visionen“ und beginnt mit einem Treffen um 10 Uhr in der Bibliothek im Gemeindezentrum an der Hauptstraße. Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen, heißt es ausdrücklich.

Was aber verbirgt sich hinter „Slow Food? Die Initiative stellt Lebensmittel in den Kontext von Klima, Umwelt und Gesundheit und fordert eine tiefgreifende Systemveränderung des aktuellen Lebensmittelsystems. Und was hat das Ganze mit Nebelschütz zu tun? Viel, schließlich verfolgt die Gemeinde östlich von Kamenz seit längerer Zeit eine aktive Ankaufspolitik für Grundstücke, um diese dann zur Realisierung von Vorhaben anzubieten, die vor allem eins sein sollen – „enkeltauglich“. Beispielhaft seien der Dorfladen mit regionalen beziehungsweise Bioangeboten und der Aufbau eines Permakulturzentrums im ehemaligen Steinbruch im Ortsteil Miltitz genannt.

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Tag der offenen Tür in der Garnelenzucht

Anke Knaak von Slow Food Lausitz: „Unser Besuch wird uns Einblicke in das offensichtlich gedeihliche Zusammenwirken von Bürgerschaft, Politik und Verwaltung geben und soll die Teilnehmer für ihr eigenes gesellschaftliches Engagement – egal an welchem Ort und auf welchem Gebiet – Inspiration und Motivation geben.“ Während des Frühstücks in der Bibliothek wird Bürgermeister Thomas Zschornak die Gemeindeziele umreißen. Danach gibt es eine Führung durch den Ort. Besucht werden der Dorfladen, die biologische Garnelenzucht, die von 10 bis 16 Uhr einen Tag der offenen Tür anbietet, das künftige Permakulturzentrum und die Bildhauerwerkstatt im Steinbruch Krabatstein. Gegen 13.30 Uhr ist das Pflanzen von zwei Apfelbäumen durch die Teilnehmer vorgesehen. (SZ)

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