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Bauen und Wohnen

Smart Home - die digitalisierte Komfortwohnung

Wir sind es bereits von modernen Autos gewohnt, dass uns das Denken und Handeln teilweise abgenommen wird.

© Bildautor: stux

Nach dem ABS wurden Innovation wie ESP eingeführt. Modernste Fahrzeuge parken selbständig ein oder kontrollieren den Abstand zum Vordermann, um in einer Gefahrensituation auch einzugreifen. Darüber hinaus hat sich der Ton im Fahrzeuginneren geändert. Wo früher nur die mehr oder weniger attraktive Damenstimme aus dem Navigationsgerät die Richtung vorgab, ist nun der Fahrzeuglenker gefragt. Dieser unterhält sich mit seinem Bordcomputer, um den Motor zu starten, die Temperatur zu verändern oder um über das Handy die Familie anzurufen. Interessanter Weise begannen Hersteller von Standheizungen damit, diese per Handy zu steuern. So wurde der Fahrzeuginnenraum wahlweise vorgeheizt oder in heißen Sommern gekühlt. Genau dies ist eine der Funktionen, die heute bei einem Smart Home System geradezu selbstverständlich sind.

Elektronische Helferlein für Zuhause

Auf dem Weg zur Arbeit wird bewusst, dass die Heizung im Bad noch auf vollen Touren läuft oder die Kaffeemaschine noch dampfend in der Küche blubbert? Sowohl Heizungsthermostate als auch Steckdosen lassen sich inzwischen bequem per Handy schalten oder einstellen. Einige Modelle verfügen sogar über einen eigenen WLAN-Zugang, sind deshalb mit dem Internet verbunden, was die Bedienung weltweit per Laptop, iPad oder Handy zum Kinderspiel macht. Dazu passend sind extrem energiesparende Lichtsysteme erhältlich, die in der Regel mit LED-Leuchtkörpern bestückt sind.

Der digitale Gärtner

Der eigene Garten ist die Rückzugsoase, in der in der freien Zeit die Seele entspannt baumeln kann. Damit das private Grün in saftigen Farben sprießen kann, werden in Baumärkten und im Gartenfachhandel automatische Bewässerungssysteme angeboten. Allerdings bieten diese nur eine feste Programmierung; soll heißen, die Bewässerung springt auch dann an, wenn sintflutartige Regenfälle niedergehen. Eine clevere Lösung sind die per WLAN oder Funksignal gesteuerten Systeme. So bestimmt der Hobbygärtner, ob sich die Anlage aktiviert und wenn ja, für wie lange. Gerade in heißen Sommern reicht die normale Menge Wasser nicht aus, um die Pflanzen in tadellosem Zustand zu halten, was sich per Funksignal optimal steuern lässt.

Mobile Sicherheit für Eigenheime, Wohnungen und Firmen

Zwar ist die Zahl der Einbrüche zum Glück inzwischen rückläufig, dafür haben Einbruchsversuche deutlich zugenommen. Grund dafür ist, dass Privathaushalte und Unternehmen in smarte Sicherheitstechniken investiert haben, um den Einbrechern das Leben besonders schwer zu machen. Dazu gehören auch funkferngesteuerte Bewegungsmelder, über das Internet mit dem Handy oder Laptop verbundene Kamerasysteme und Alarmanlagen, die neben der Polizei auch den Hauseigentümer von einem versuchten Einbruch informieren. In erstklassig sortierten Online-Shops wie beispielsweise dem von manomano.de, finden sich sogar Brandmeldeanlagen und Rauchmelder, die mit den innovativen Fähigkeiten der Smart Home Systeme aufwarten können.

Smart Home bietet Komfort, Luxus und Sicherheit

Soll die Kaffeemaschine pünktlich zum Aufstehen den schwarzen Muntermacher brühfrisch fertig haben, das Licht auf eine augenfreundliche Stärke abgedunkelt werden oder das noch kühle Zuhause auf eine optimale Temperatur zum Feierabend gebracht werden, dann sind Smart Home Systeme die clevere und einfach zu bedienende Lösung. Ob für Wohnzimmer und Bad, den Garten und die Garage oder zur Überwachung sowie Abschreckung von Langfingern dienen diese technischen Entwicklungen in der Tat einer Verbesserung der eigenen Lebensqualität.

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit der externen Redakteurin F. Plaul.